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Lukaschenko über Ausrichtung der Europaspiele 2019: Ohne Pomp, dennoch schön und mit viel Herz

Präsident 07.09.2017 | 14:33

MINSK, 7. September (BelTA) – Die Europäischen Spiele 2019 müssen auf einem würdigen Niveau organisiert werden, aber ohne zu viel Pomp. Das erklärte Präsident Alexander Lukaschenko in der erweiterten Sitzung des NOK-Exekutivkomitees zum Thema „Europaspiele 2019“.

„Wir müssen unsere Nation, unseren Staat auf eine höhere Entwicklungsstufe bringen. Sport kann uns dabei sehr helfen. Wir müssen die Europäischen Spiele für Menschen organisieren. Ohne Pomp, aber attraktiv. Wir werden bei der Organisation der Eröffnungszeremonie die Olympiade in Sotschi oder die Europaspiele in Baku nicht übertreffen. Das brauchen wir auch nicht. Denn Russland und Aserbaidschan haben allein in die Eröffnung und in die Abschlussfeier Hunderte Millionen Dollar investiert. Aber diesen Rekord zu schlagen, das ist nicht notwendig. Wir werden eher auf die Offenheit unseres Volkes setzen. Wir wollen mehr Herz in die Eröffnung und den Abschluss stecken“, sagte Alexander Lukaschenko.

„Man könne Kosten sparen und für ein wunderbares Ereignis sorgen. Das schaffen wir. Mit Expertenrat aus dem Ausland, wenn nötig“, bemerkte er.

Minsk, der Hauptaustragungsort der Europaspiele 2019, sei im Großen und Ganzen zur Durchführung der Sportwettkämpfe bereit. „Es bleibt nur etwas „nachzuschleifen“. In Minsk und in einigen Regionalstädten. Hauptsache, wir bringen das Land in Ordnung. Und es wird noch lange in Ordnung bleiben. Wir werden in den nächsten 20 Jahren keine zusätzlichen Finanzmittel in die Sportinfrastruktur investieren, weil wir die meisten Sportobjekte zu den Europaspielen errichtet haben werden“, betonte der Staatschef.

Das anstehende Sportforum sei auch für die Tourismusbranche ein Anreiz, sagte der Präsident. „Es kommen viele Gäste ins Land. Das werden wir zu spüren bekommen. Die Menschen werden erkennen, wie wichtig es ist, das Gesicht zu wahren. Wir werden niemandem die Einreise verweigern. Es werden Menschen kommen, die uns mögen, die uns schief ansehen, denen wir wie ein Dorn im Auge mit unseren Erfolgen und Misserfolgen sind. Es kommen Menschen, die unser Leben und unseren Alltag unter die Lupe nehmen werden. Deshalb muss jeder Mensch in Belarus wissen, was er für die Europaspiele zu tun hat“, sagte der Staatschef.

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