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Lukaschenko über Bemühungen um systematische Arbeitsweise in EAWU: Noch klappt es nicht ganz

Präsident 21.04.2017 | 17:01

MINSK, 21. April (BelTA) – Im Moment klappt es nicht ganz, eine systematische Arbeitsweise in der Eurasischen Wirtschaftsunion aufzubauen. Das erklärte Präsident Alexander Lukaschenko in seiner Jahresbotschaft an das belarussische Volk und die Nationalversammlung.

„Natürlich haben wir große Hoffnungen in die Eurasische Wirtschaftsunion gesetzt. Wir haben uns doch über vieles geeinigt, um den Verkehr von Arbeit, Waren, Kapital und Dienstleistungen zu vereinfachen und Wirtschaftsbedingungen auszugleichen. Es blieb nur, eine systematische Arbeitsweise aufzubauen, einige grundlegende Weichen zu stellen und den angestrebten Weg zu gehen. Aber irgendwie klappt es nicht ganz“, sagte Alexander Lukaschenko.

Nach seiner Meinung sei es viel einfacher, Freihandelsabkommen mit anderen Staaten zu schließen, anstatt einer tagtäglichen Routinearbeit zum Aufbau gleichberechtigter Beziehungen auf Grundlage bereits unterzeichneter Verträge und Abkommen nachzugehen. „Für viele EAWU-Staaten ist das wohl ein schwieriges Unterfangen“, sagte der Staatspräsident.

„Was heute in der EAWU stattfindet, sind permanenter Meinungsstreit, gegenseitige Dumping-Vorwürfe, Unklarheiten bei Aufteilung von Mitteln aus Kreditfonds. Aber wir müssen eines verstehen: Der EAWU-Markt ist unser gemeinsamer und eigenverantwortlicher Markt, den wir in gemeinsamer Verantwortung zu entwickeln haben und nur so alle wirtschaftlichen Differenzen überwinden können“, sagte der Präsident.

Die Schutzzollpolitik im EAWU-Raum habe sich auf den gegenseitigen Handel negativ ausgewirkt, sagte Lukaschenko. „Belarus hat zum Beispiel dadurch seine Exportzahlen nicht erreicht. Das BIP schrumpfte um einige Prozentpunkte, die Investitionen blieben aus, die Arbeitsmarktlage wurde angespannt, die Realeinkommen sanken. Aus dieser Situation gibt es nur einen Ausweg: die Ärmel hochkrempeln und gemeinsam Probleme anpacken. Für viele Misserfolge sind nicht nur äußere Faktoren, sondern unsere inneren Auseinandersetzungen mitverantwortlich“, resümierte der Staatspräsident.

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