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Lukaschenko verleiht Prämien „Für geistige Erneuerung“ und Sonderprämien 2017

Präsident 09.01.2018 | 18:22

MINSK, 9. Januar (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko hat heute Prämien „Für geistige Erneuerung“, Kunst- und Kulturprämien 2017 und den „Belarussischen Sportolymp“ verliehen. Die feierliche Auszeichnung fand heute im Palast der Republik statt.

„Die Auszeichnung von Personen, die ihr Leben und ihre Arbeit hohen Zielen gewidmet haben, ist in Belarus eine gute Tradition, die weltweit ohnegleichen ist. Dass diese Tradition ausgerechnet in Belarus entstand, ist kein Wunder“, sagte der Staatschef.

„Uns wurde ein großes geistiges Erbe hinterlassen. Es sind unsere Vorbilder – belarussische Heilige. Es sind Werke belarussischer Dichter, Maler, Musiker, Architekten. Es sind geistige Heldentaten des Volkes, das seinen Glauben, seine Heimatliebe und den Respekt gegenüber Geschichte und Kultur aufbewahrt hat – trotz unglaublicher Prüfungen der Kriegs- und Nachkriegszeit und trotz sozialer Erschütterungen.“

„In der heutigen unruhigen Welt tobt ein unsichtbarer Kampf um jede Menschenseele“, stellte der Staatschef fest. Die christliche Moral werde von vielen Seiten angegriffen, traditionelle Familienwerte würden zerstört. „Beeinflusst von einem gewaltigen Informationsstrom verändern die Menschen ihre Weltanschauung und ihre Lebensweise. Es entstehen immer mehr Versuchungen und Verführungen, die die Menschen heute überwinden können. Im Rennen um den materiellen Wohlstand und dem Glanz des bunten Lebens verlieren viele die wahre Schönheit – das innere Licht guter Gefühle und edler Taten, auf die unser Volk und das Slawentum stolz sein kann.“

Das moderne Fernsehen bemüht sich nur um Marktposition und speist ihre Zuschauer mit negativen Nachrichten und skandalösen Talk-Shows ab. Sozialnetze ersetzen die lebendige Kommunikation, Computerspiele lassen die reale Welt durch virtuelle Realität verdrängen.

„Das ist nur ein winziger Teil jener Herausforderungen, mit denen sich die Gesellschaft heute konfrontiert sieht. Diese neue Realität verursacht bedrohliche Risse in der Wertegemeinschaft. Heute geht es uns darum, den geistigen Halt nicht zu verlieren. Eine große Rolle spielen dabei in erster Linie Kultur, Kunst und die Religion. Sie beeinflussen das menschliche Bewusstsein enorm. Sie prägen Bilder und Ideale, die uns als Muster oder Vorbilder dienen sollen. Deshalb müssen Menschen der Kultur, der Kunstbranche, Journalisten, Geistliche, Pädagogen und alle Nicht-Gleichgültigen ihre Bemühungen zusammenlegen, um die Moral des Volkes zu zementieren“, sagte der Staatschef.

Das belarussische Volk soll geistig immun sein gegen jede Unmoral, gegen jede Geschmacklosigkeit und Kitsch. Kultur und Kunst müssen zur Quelle der Energie und Vitalität werden.

Der Staatschef zeigte sich überzeugt, dass Menschen, die heute mit Prämien gewürdigt würden, die Welt schöner und besser machen würden. Diese Menschen würden um sich eine Atmosphäre der Güte und Barmherzigkeit schaffen.

„Sie erneuern die uralten Traditionen belarussischer Meister, erwecken in uns das Interesse für die historischen Errungenschaften unserer Vorfahren. Sie treten für die Wahrung traditioneller Familienwerte ein, unterstützen wohltätige Initiativen, erziehen die junge Generation im Geiste der Heimatliebe. Sie lassen uns hohe Kunst verstehen und lieben. Sie lassen uns auf Belarus als Sportnation stolz sein“, resümierte der Staatschef.

Es wurden 5 Prämien des belarussischen Präsidenten „Für geistige Erneuerung“ 2017 verliehen. Mit Prämien wurden Arbeitskollektive und Vertreter der religiösen Vereinigungen für eine aktive Tätigkeit im humanitären Bereich ausgezeichnet.

Unter Trägern dieser hohen Auszeichnung ist die Belarussische Frauenunion. Vertreterinnen dieser Organisation wurden für eine erfolgreiche Arbeit an der Stärkung der Institution der Familie, des Mutter- und Kinderschutzes sowie für eine aktive karitative Tätigkeit belohnt.

Mit der Prämie wurde das Kollektiv der Nationalbibliothek von Belarus für die Arbeit an der Faximilausgabe und Popularisierung des Bucherbes von Franzysk Skaryna ausgezeichnet.

Belohnt wurden Mitarbeiter des Landesweiten wissenschaftlich-praktischen Zentrums für Onkologie und medizinische Radiologie N.N. Alexandrow für einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung von Ideen der Menschenfreundlichkeit, Wohltätigkeit und Barmherzigkeit.

Unter Preisträgern ist auch Erzpriester Wiktor Peregudow – Kirchenvorsteher der Heiligen Euphrosyne von Polozk in der städtischen Ortschaft Iwenez des Kreises Woloshin im Gebiet Minsk für Verdienste bei der Organisation der Sozialhilfe für behinderte Kinder und andere Bürger.

Mufti der Muslimischen religiösen Vereinigung in der Republik Belarus, Abu-Bekir Schabanowitsch, wurde für einen wesentlichen persönlichen Beitrag zur Bewahrung geistiger Werte und Traditionen von Muslimen in Belarus geehrt.

Es wurden 10 Sonderprämien des belarussischen Präsidenten für Kultur- und Kunstschaffende zuerkannt.

Mit diesen Prämien wurden Kultur- und Kunstschaffende, Wissenschaftler, Pädagogen, Autorenkollektive für wesentliche Errungenschaften auf den Gebieten Informationen, historisch-kulturelles Erbe, bildende Kunst, Theaterkunst, Amateurschaffen, Museumswesen, Jugenderziehung belohnt.

Die Sportlehrerin der Nationalmannschaft im Trampolinsprung Olga Wlassowa wurde für die Vorbereitung der Sportler der hohen Klasse, Sieger und Preisträger der Olympischen Spiele, Welt- und Europameister mit der Prämie „Belarussischer Sportolymp“ ausgezeichnet. Ebenfalls wurden Sportberichterstatter Wladimir Nowizki und Leichtathletin Wioletta Skworzowa mit dem „Olymp“ ausgezeichnet .

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