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Lukaschenko weist Möglichkeit des Verkaufs von „Gomselmasch“ zurück

Präsident 10.08.2018 | 18:43

GOMEL, 10. August (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko hat beim Arbeitsbesuch in Gomel gesagt, dass niemand die Absicht hat, den Landmaschinenhersteller „Gomselmasch“ an einen Auslandsinvestor zu verkaufen.

Nach seinen Angaben seien Partner aus Kasachstan bereit, mit „Gomselmasch“ zu kooperieren und sich an seinem Kapital zu beteiligen. „Aber ich sage es direkt: ich plane weder verkauf noch Privatisierung von „Gomselmasch“. Wenn Kasachstan Anteile des belarussischen Landmaschinenherstellers erwerben möchte, haben wir nichts dagegen. Denn Kasachstan maßt sich nicht an, unseren Betrieb zu leiten oder das Kontrollpaket zu bekommen“, sagte der Staatschef.

„Ich bin nicht bereit, das Aktienkontrollpaket des belarussischen Betriebs zu verkaufen. Nicht während meiner Amtszeit. Die Kontrolle über den Staatsbetrieb muss beim Staat bleiben“, betonte Lukaschenko. Mit der Privatisierung könne „Gomselmasch“ zu einem Schraubenhersteller verkommen, befürchtet der Staatschef. Russisches Partnerunternehmen „Rostselmasch“ sei längst bereit, den Betrieb zu kaufen. Der Präsident sehe „Gomselmasch“ nicht als Anhängsel des russischen Partners, sondern als Partnerunternehmen.

Kasachstan sei ein riesengroßer und sehr wichtiger Markt für „Gomselmasch“. Die Nachfrage sei groß. Auch die Ukraine könnte als Kooperationspartner gelten. Ein Getreideland ohne seinen eigenen Mähdrescher - das gehe nicht, resümierte der Staatschef.

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