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Lukaschenko: Wichtigkeit von Minsk als geeignete Verhandlungsplattform wächst an

Präsident 24.05.2018 | 12:15
Alexander Lukaschenko
Alexander Lukaschenko

MINSK, 24. Mai (BelTA) – Die Wichtigkeit von Minsk als eine geeignete Verhandlungsplattform wächst an. Das erklärte der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, auf der internationalen Expertenkonferenz „Osteuropa: auf der Suche nach Sicherheit für alle“, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Nicht zufällig findet die Veranstaltung in Minsk statt. Traditionsgemäß können Vertreter verschiedener Länder und Regionen des Planeten in einer ruhigen Atmosphäre und in voller Sicherheit beliebige, sogar akute Fragen erörtern. Dank der Mehrvektoren-Außenpolitik des Landes, der Achtung auf ausländische Partner, der nachhaltigen sozial-wirtschaftlichen Entwicklung unseres Staates wächst seine Wichtigkeit als eine passende Plattform für beliebige Verhandlungen an“, erklärte der Staatschef.

Er betonte die Teilnahme an der Konferenz von Experten, Wissenschaftlern und Vertretern West- und Osteuropas, Russlands, der USA und Chinas. „Das bestätigt die Globalität der zu besprechenden Probleme. Es geht doch um konzeptuelle Aspekte der internationalen Sicherheit, konkrete heiße und schlummernde Konflikte“, sagte Alexander Lukaschenko.

Ihm zufolge solle die Minsker Expertenplattform den Austausch von Meinungen, eine argumentierte Diskussion und die Aufnahme des Dialogs, dessen Mangel in den internationalen Beziehungen gespürt wird, fördern.

„Ein beliebiger vernünftiger Mensch bestätigt, dass es heutzutage keine wichtigere Frage als die Erhaltung des Friedens und die Sicherung seiner nachhaltigen Entwicklung gibt. Deshalb ist es wichtig, deutliche Vorschläge auszuarbeiten und sie den Politikern vorzustellen. Es wird besser sein, wenn Ihre Ideen auf ein breites gesellschaftliches Bewusstsein einwirken werden. Für viele Menschen ist es offensichtlich, dass es noch keine so tiefe systemische Krise der europäischen Sicherheitsarchitektur seit dem Ende des Kalten Krieges gegeben hat“, unterstrich der belarussische Staatschef.

Der Präsident erinnerte daran, dass Belarus die Initiative über die Notwendigkeit eines neuen umfangreichen Dialogs über Sicherheitsfragen vorgeschlagen habe. Der Dialog müsse auf die Überwindung bestehender Widersprüche in den Beziehungen der Staaten im allgemeinen Raum der Euro-Atlantischen Region und Eurasiens abzielen. „Es spielt keine Rolle, wie er genannt wird – Neuer Helsinki-Prozess, Helsinki 2 oder noch irgendwie. Es ist nicht wichtig, wo er verlaufen wird und wer diesen Prozess initiiert. Wir alle müssen ihn initiieren, weil der Frieden am teuersten ist. Es ist wichtig, diesen Dialog zu beginnen und die internationale Sicherheit zu stärken“, bemerkte Alexander Lukaschenko.

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