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Präsident: Belarus interessiert an Vertiefung des Dialogs mit NATO

Präsident 21.04.2017 | 15:06

MINSK, 21. April (BelTA) – Belarus wird das Zusammenwirken mit Russland fortsetzen und ist interessiert an der Vertiefung des Dialogs mit der NATO. Das erklärte der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, in seiner Jahresbotschaft an das belarussische Volk und die Nationalversammlung, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Alexander Lukaschenko unterstrich, es sei kompliziert, Herausforderungen der modernen Welt allein zu widerstehen. Belarus werde es im Verein mit der OVKS und auf dem Unionsniveau tun. Jährlich würden Belarus und Russland über 40 gemeinsame Veranstaltungen der operativen Vorbereitung und der Gefechtsausbildung, darunter umfangreiche Übungen unter Heranziehung verschiedener Truppen, durchführen.

Die ordentliche strategische Militärübung Sapad 2017 findet im Herbst statt. Der Staatschef erinnerte daran, dass dieses Militärmanöver von einigen europäischen Partnern als Bedrohung wahrgenommen worden sei. Es habe Erstaunen der belarussischen Seite verursacht. Der Präsident wies darauf hin, dass die ausländischen Experten als Beobachter anwesend sein könnten und die westlichen Länder die militärische Macht an der belarussischen Grenze vergrößern würden.

„Eine schrittweise Vertiefung des Dialogs mit der NATO entspricht auch Interessen von Belarus. Das ist wichtig für die Senkung von potenziellen Risiken mit Rücksicht darauf, dass sich die NATO-Strukturen an unseren Grenzen befinden“, bemerkte Alexander Lukaschenko.

Er ist überzeugt, dass die Seiten in dieser Hinsicht Schritte entgegen tun müssten. „Wir haben Probleme, die gelöst werden müssen. Man muss sich mit der Wirtschaft beschäftigen“, bemerkte der Präsident.

Was die innere Sicherheit angeht, präzisierte der Staatschef, dass die Anzahl der Verletzer der Staatsgrenze im vergangenen Jahr mithilfe moderner Technologien fast um das 2-fache gesenkt wurde. Bei der Überquerung der Grenze von Belarus wurden 17 ausländische Terroristen festgenommen. „Es handelt sich um die jüngsten Festnahmen. Die Aufgabe der Sicherheitskräfte besteht darin, so klar wie möglich zu handeln. Es geht um die Bekämpfung des Terrorismus, des Waffenschmuggels und Drogenhandels, der illegalen Migration“, unterstrich Alexander Lukaschenko.

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