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Präsident fordert maximal transparente Durchführung der Militärübung Sapad 2017

Präsident 20.03.2017 | 13:03

MINSK, 20. März (BelTA) – Die belarussisch-russische strategische Militärübung Sapad 2017 muss maximal transparent durchgeführt werden. Das erklärte Präsident Alexander Lukaschenko heute bei der Entgegennahme des Berichts über das für den Herbst 2017 geplante Manöver, das in Belarus stattfinden soll.

Alexander Lukaschenko forderte von den Organisatoren der Übung nicht nur maximale Transparenz sondern auch einen uneingeschränkten Zugang zu allen Veranstaltungen für Vertreter der OVKS, EAWU, GUS und Nato. Belarus werde nichts verheimlichen, sagte er. Nato sei ein willkommener Hospitant, zumal es entsprechende Signale gegeben habe.

„Belarus will sich vor niemandem abschotten. Wir werden alle Interessenten einladen. Unsere Übungen haben einen reinen Defensivcharakter. Weder Belarus noch Russland haben die Absicht, irgendjemand zu provozieren, geschweige denn anzugreifen. Das ist ausgeschlossen. Mit dieser Übung wollen wir unsere Bereitschaft unter Beweis stellen, die Sicherheit unserer Staatsgrenzen zu gewährleisten“, sagte der Präsident.

In der Sitzung hat der Verteidigungsminister den Staatschef über die Situation in der belarussischen Armee, über Probleme und ihre Lösung informiert. Alexander Lukaschenko sagte, im Vorfeld der Sitzung des Obersten Staatsrates möchte er über jene Themen informiert sein, die eine Lösung oder Abstimmung auf bilateraler Ebene erfordern.

Vor dem Verteidigungsministerium stehe im Zusammenhang mit dem geplanten Manöver die Aufgabe, im Notfall alle staatlichen und regionalen Behörden mobilisieren zu können. „Wenn in Belarus ein Militärkonflikt ausbricht, wird nicht nur die Armee, sondern die gesamte Bevölkerung eingesetzt. Dafür werden unter anderem aus Reservisten Kräfte der territorialen Verteidigung geschaffen“, betonte der Staatschef.

„Die Ankunft und der Aufenthalt russischer Soldaten und Offiziere in Belarus muss für sie ein Erlebnis sein und nur positive Eindrücke hinterlassen. Das sind unsere Menschen. Wir werden gemeinsam die Sicherheit unserer Staatsgrenzen gewährleisten“, fügte er hinzu.

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