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„Regt euch bitte ab“ - Lukaschenko beseitigt Besorgnisse über Verbleib russischer Truppen in Belarus

Präsident 20.09.2017 | 14:24

BORISSOW, 20. September (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko rät all denjenigen, die sich vor dem Verbleib russischer Truppen nach Abschluss des Militärmanövers Sapad 2017 in Belarus fürchten, sich einmal abzuregen.

Auf die Frage eines deutschen TV-Korrespondenten, ob der Staatschef den Abmarsch russischer Soldaten nach dem Ende von Sapad 2017 aus Belarus garantieren könne, reagierte Lukaschenko prompt: „Ich glaube, dass der Abmarsch russischer Truppen noch vor der Übung mehrmals zugesichert wurde.“

Er machte darauf aufmerksam, dass am vorigen Militärmanöver russische Truppen in fast dergleichen Stärke teilgenommen hätten. „Ihre Freunde müssen sich bitte abregen. Sagen Sie ihnen, sie sollen ruhig weiterleben, wir werden gegen niemanden in den Krieg ziehen, es sei denn, wir werden von Feinden angegriffen. Das ist unsere größte Garantie“, erklärte der Staatschef.

Mit Blick auf die Besorgnisse um den Verbleib russischer Truppen in Belarus sagte Lukaschenko, in einer Woche werde dieses Thema von allein passe sein. „Seien Sie beruhigt, Belarus ist kein aggressiver Staat. Unsere Staaten haben beide genug Leid im zweiten Weltkrieg erlitten. Niemand hat heute die Absicht, einen Krieg zu führen. Wir haben gerade unsere Bevölkerungszahl auf das Vorkriegsniveau gebracht. Von uns kam nie die Aggression. Aber gelitten haben haben wir viel.“

Die Menschen in Belarus müssten aber wissen, dass der Staat sie und ihre Familien im Ernstfall beschützen könne, fügte Lukaschenko hinzu.

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