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Staatschef: Europa kann ein Beispiel dafür geben, wie man Probleme zwischen Ost und West löst

Präsident 24.05.2018 | 14:55

MINSK, 24. Mai (BelTA) – Europa kann und muss ein Beispiel dafür geben, wie man Fragen zwischen Ost und West regelt. Das erklärte Präsident Alexander Lukaschenko heute auf der internationalen Expertenkonferenz „Osteuropa: Auf der Suche nach Sicherheit für alle“ in Minsk.

„Wenn sich Großmächte heute unter sich nicht einigen können, heißt das bei weitem nicht, dass auch alle anderen Länder mundtot sein und auf Anweisungen warten müssen. Ich bin überzeugt: Europa kann und muss der Welt ein Beispiel geben, wie man Fragen regelt, die in den Beziehungen zwischen Ost und West entstehen. Europa muss zur Beilegung aktueller Probleme wie die Ukraine-Krise beitragen“, erklärte der Staatschef.

Nach seinen Angaben seien viele Rezepte der globalen und lokalen Verwaltung, der Bewältigung von Krisen und Auseinandersetzungen längst überholt. „Sie bewirken oft nichts. Und die neuen bleiben aus. Leider sind die Global Player unter diesen Bedingungen nicht bereit, die Konfrontationsspirale zu stoppen und nach Kompromissen zu suchen. Wir sehen, dass kein internationales Problem bis dato erfolgreich gelöst wurde“, stellte Alexander Lukaschenko fest.

Als Bestätigung seiner Aussagen führte er Konflikte im Nahen Osten, in Syrien, in der Ukraine und eine nicht einfache Situation rund um Nordkorea an. Nach dem US-Ausstieg aus dem Atomabkommen mir Iran sehe nicht nur unser Verbündete Russland, sondern auch die EU ein großes Sicherheitsrisiko in der Region.

„Konflikte, die scheinbar weit weg ausgetragen werden, schaffen neue Bruchlinien, die sich über unbeteiligte Staaten in Mittel- und Osteuropa ziehen. Die Sicherheit ist kein abstrakter Begriff mehr – mit illegaler Migration und Terrorismusgefahr kann man die Sicherheit, vor allem aber ihr Fehlen, ganz deutlich zu spüren bekommen“, so Lukaschenko.

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