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400 Flüchtlinge beantragten Schutz in Belarus seit Jahresbeginn

Gesellschaft 20.06.2018 | 16:03

MINSK, 20. Juni (BelTA) – Rund 400 Ausländer haben seit Jahresbeginn den Schutz in Belarus beantragt. Das sagte Vizechef des Departements für Staatsbürgerschaft und Migration im Ministerium des Inneren, Alexander Tatura, heute vor Journalisten.

„Die Zahl der Schutzanträge bleibt auch 2018 wesentlich hoch. Nach dem Stand vom 1. Juni waren es 400 Flüchtlinge. 90 Prozent davon sind ukrainische Staatsbürger. Viele Schutzsuchende kommen aus Irak, Pakistan, Syrien, Jemen, Afghanistan, Bangladesch und anderen Staaten aus dem nahen und fernen Ausland“, erzählte Tatura.

Fast 80 Prozent aller Schutzanträge seien positiv entschieden worden. Nach Meinung des Experten liege es daran, dass die meisten Flüchtlinge aus Konflikt- oder Kriegsregionen stammten.

Das nationale Asylverfahren in Belarus basiert auf dem international anerkannten Schutzsystem für Flüchtlinge. Ein Ausländer darf nicht in ein Land ausgewiesen werden, wenn für ihn dort eine Gefahr für Leib und Leben besteht. „Der Flüchtlingsschutz wird ständig verbessert. Das Migrationsrecht hat bereits 5 Fassungen hinter sich – die Regelungen über die erzwungene Migration, die seit dem 1. Juli 2017 in Kraft sind, werden praktisch umgesetzt. Ausländer, die den zusätzlichen Schutz in Belarus erhalten haben, dürfen staatliche medizinische Versorgung kostenlos in Anspruch nehmen. Dieses Recht steht sonst GUS-Bürgern und belarussischen Einwohnern zu“, führte Tatura aus.

Eine konstruktive Zusammenarbeit von Staat, Nichtregierungsorganisationen und internationalen Institutionen hat dazu beigetragen, dass in Belarus ein erfolgreich funktionierendes Asylrecht geschaffen wurde.

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