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AKW-Bau: Belarus initiiert neue Verhandlungsrunde mit Litauen

Gesellschaft 05.10.2017 | 13:09
Auf der Pressekonferenz
Auf der Pressekonferenz

MINSK, 5. Oktober (BelTA) – Belarus initiiert eine weitere Verhandlungsrunde mit Litauen über den Bau des Atomkraftwerks. Wie die erste stellvertretende Umweltministerin Ija Malkina auf einer Pressekonferenz in Minsk sagte, werde diese Runde bis Jahresende stattfinden.

„Litauen besteht darauf, eine dritte unabhängige Partei zur Lösung des Konflikts einschalten zu lassen. Dennoch wollen wir eine dritte Verhandlungsrunde initiieren. Sie kann, wenn unsere litauischen Kollegen zusagen würden, bis Jahresende stattfinden“, erzählte Malkina.

Die Verhandlungen mit Litauen über den AKW-Bau in Belarus seien langwierig und würden immer wieder ins Stocken geraten, bedauerte die erste Vizeumweltministerin.

Im September fand eine weitere Sitzung des Ausschusses der Espoo-Konvention statt, wo der AKW-Bau eines der Themen war. „Belarus geht seinen Verpflichtungen im Rahmen der Espoo-Konvention gewissenhaft nach. Allen Verpflichtungen, auch gegenüber den Nachbarstaaten. Wir haben Stresstests durchgeführt und wollen die Ergebnisse der EU-Sonderkommission vorlegen. Diese Prozesse sind stets im Gange“, betonte Ija Malkina.

Das Belarussische AKW ist ein Projekt zum Bau des Atomkraftwerkes vom Typ WWER-1200, das 18 km von Ostrowez (Gebiet Grodno) umgesetzt wird. Der erste Energieblock soll 2019 ans Netz gehen. Der zweite Block soll 2020 betriebsbereit sein

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