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Belarus plädiert vor der UNO für mehr Kampf gegen Menschenhandel

Gesellschaft 29.09.2017 | 12:39
Foto: Außenministerium
Foto: Außenministerium

MINSK, 29. September (BelTA) – Belarus plädiert vor der UNO dafür, internationale Bemühungen um die Bekämpfung des Menschenhandels zusammenzulegen. Diese Position brachte Vizeminister für Auswärtige Angelegenheiten Andrej Dapkjunas im UNO-Hauptquartier zum Ausdruck, wo das Thema „Menschenhandel mit Minderjährigen im digitalen Zeitalter“ diskutiert wurde, wie der Pressedienst des Außenministeriums berichtet.

Der belarussische Diplomat wies darauf hin, dass die internationalen Bemühungen um die Bekämpfung des Menschenhandels nach wie vor zersplittert seien und der Kampf gegen Kinderprostitution und Pornographie alles andere als angemessen sei. Er rief alle UN-Partner auf zu einer besseren Koordinierung von Maßnahmen, zur Suche nach neuen Ansäötzen bei der Bekämpfung der Kinderprostitution und Pornographie auf. Er bestätigte die Bereitschaft der Gruppe der Freunde, sich mit anderen UN-Staaten für intensivere Aktivitäten im Kampf gegen diese Probleme zusammenzutun.

Informationstechnologien, die für Zugang zur Bildung, Annäherung und Kooperation sorgen, werden häufig von Menschenhändlern zu ihren Zwecken missbraucht. „Kinder werden viel öfter zu Opfern von Internetverbrechern. Als Folge haben wir einen rapiden Anstieg bei Kinderprostitution und Kinderpornographie.“

Der Dialog wurde auf Initiative der Republik Belarus von der Gruppe der Freunde und von internationalen und amerikanischen Nichtregierungsorganisationen vorbereitet. Er fand zum Abschluss der einschlägigen Veranstaltung der UN-Gruppe der Freunde zur Überprüfung des Berichtes über die Umsetzung des Globalen Aktionsplans Bekämpfung des Menschenhandels statt.

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