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Belarus und Türkei wollen Tourismuskooperation stärken

Gesellschaft 14.04.2018 | 17:59
Beim Treffen. Foto: Sortministerium
Beim Treffen. Foto: Sortministerium

MINSK, 14. April (BelTA) – Belarus und die Türkei haben sich darauf geeinigt, die Kooperation im Bereich Tourismus zu stärken. Dieses Thema stand im Mittelpunkt des Treffens zwischen dem stellvertretenden Sport- und Tourismusminister Michail Portnoi und der türkischen Botschafterin in Belarus Nilwana Darama, wie das Sportministerium berichtet.

„Die Beziehungen zwischen Belarus und der Türkei zeichnen sich durch eine wachsende Dynamik aus, das ist vor allem den Bemühungen auf der höchsten politischen Ebene zu verdanken. Das gegenseitige Vertrauen wird gestärkt. In allen Bereichen findet eine intensive praktische Kooperation statt, auch im Bereich Tourismus“, sagte er.

Im Dezember 2017 hat die belarussisch-türkische gemischte Kommission für Tourismus einen Vertrag unterzeichnet, nach dem belarussische und türkische Ressortministerien in den Jahren 2018-2019 mehr für die Tourismuskooperation tun müssen. Der Vertrag umfasst einen stärkeren Tourismusaustausch, Kooperation bei der Tourismus-Werbung, Verbesserung der entsprechenden Gesetzgebung, Informationsaustausch über Investitionsvorhaben, den gegenseitigen Interessenschutz und Sicherheit von Reisenden. Das Programm enthält eine Reihe von Maßnahmen, von denen einige bereits umgesetzt werden.

Die Türkei ist traditionell eines der beliebten Reise- und Urlaubsziele belarussischer Touristen. Mehr als 57,5 Tsd. organisierte Touristen aus Belarus besuchten dieses Land 2016. Im Jahr 2017 ist diese Zahl auf über 140.000 geklettert. Auch türkische Touristen entscheiden sich immer mehr für einen Urlaub in Belarus. Im Jahr 2017 lag die Zahl türkischer Touristen in Belarus bei 31.500 Personen oder 6% mehr als 2016. Besonders beliebt sind Minsk, nationale Parks und Bauernhöfe. Sportler aus der Türkei nehmen an internationalen Sportwettkämpfen in Belarus teil.

Nilwana Darama sagte, ihr Land sei sehr daran interessiert, die Kooperation mit belarussischen Kollegen fortzusetzen. Wissens- und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie, Marketing und Tourismusindustrie sei sehr nützlich. Sie machte darauf aufmerksam, dass Belarus über ein bedeutendes Tourismuspotential verfügt.

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