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Belarussische Erfahrungen bei Beseitigung anthropogener Katastrophen sind weltweit gefragt

Gesellschaft 23.06.2016 | 17:14
Alexander Roshko
Alexander Roshko

MINSK, 23. Juni (BelTA) – In der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft erfreuen sich Erfahrungen der Republik Belarus in den Bereichen Bewältigung anthropogener Katastrophen und medizinische Rehabilitation der Bevölkerung einer hohen Nachfrage. Das sagte Leiter des Nationalen Zentrums für Strahlenmedizin und Humanökologie, Dr. Alexander Roshko, in seinem Redebeitrag vor der 5. Allbelarussischen Volksversammlung.

„Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima waren es belarussische Fachärzte, bei denen japanische Spezialisten Hilfe geholt haben. Wir teilen unser Wissen und Methoden bei Krankheitsprophylaxe, Vorsorgeuntersuchung, Behandlung und Rehabilitation mit unserer Kollegen aus Japan, die unserem Land nach der Tschernobyl-Katastrophe sehr geholfen hat“, sagte der Zentrumsleiter.

Nach Tschernobyl habe sich Belarus als junger unabhängiger Staat nicht nur mit Herausforderungen wie desolate Wirtschaft und Industrie konfrontiert gesehen. Hauptauftrag des Staates sei Gesundheit der Menschen gewesen. „Wir haben de facto von Null an begonnen. Wir haben ein Vorsorgeuntersuchungssystem für betroffene Menschen geschaffen. Mobile Brigaden, Bau und Ausstattung von medizinischen Einrichtungen mit Anlagen und Geräten, Entwicklung neuer Erkennungs- und Behandlungsnethoden – das alles hat es bis dahin nicht gegeben. Wir haben eine ganze Branche eingerichtet, wo heute sehr intensiv daran geforscht wird, welchen Einfluss die Radioaktivität auf das Eintreten und Verlauf der Erkrankungen ausübt“, erzählte der Delegierte.

Belarussisches Gesundheitswesen verfüge heute über unikale wissenschaftlich-praktische Erfahrungen und ein zugängliches und hochqualitatives System der medizinischen Versorgung in betroffenen Gebieten. Selbst in regionalen Krankenhäusern sind höchstpräzise und hochtechnologische Eingriffe möglich geworden.

Dank solchen Behandlungs- und Prophylaxezentren und mobilen Brigaden haben 99 Prozent der Bevölkerung in betroffenen Regionen jährlich die Möglichkeit, medizinische Untersuchung auf qualitativ höchstem Niveau in Anspruch zu nehmen.

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