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Belarussische Wissenschaft ist praxisorientiert und orientiert sich auf Bedürfnisse des Realsektors

Gesellschaft 13.12.2017 | 10:00
Michail Mjasnikowitsch
Michail Mjasnikowitsch

MINSK, 13. Dezember (BelTA) – Die belarussische Wissenschaft ist praxisorientierter geworden und richtet sich auf die Bedürfnisse des Realsektors aus. Diese Meinung äußerte der Vorsitzende des Rates der Republik, Michail Mjasnikowitsch, beim 2. Belarussischen Wissenschaftler-Kongress in Minsk.

Im Mittelpunkt der einschlägigen Veranstaltung standen die Rolle und der Platz der Geisteswissenschaften in der Bildung, Hauptrichtungen der belarussischen Kulturpolitik, effektives Planen, Grundlagenforschung und angewandte Forschung im Bereich Recht, Zustand und die Zukunft der akademischen Wissenschaft usw. „Die Wissenschaft ist heute mehr praxisorientiert und berücksichtigt die Belange der Realwirtschaft. Wir müssen heute mehr auf jene Technologien und Prozesse zuarbeiten, die aktuell gefragt sind oder die morgen von der Industrie, dem Bausektor oder anderen wissensintensiven Industriezweigen gefragt werden können“, erklärte er.

„In Belarus sind in der letzten Zeit mehrere wissenschaftlich-praktische Zentren entstanden, in denen wissenschaftliche Entdeckungen in die industrielle Praxis umgesetzt werden. Das ist möglich geworden, weil wir am Planen und an der Finanzierung von Wissenschaft und Forschung viel geändert haben. In Belarus ist die innovative Forschung auf dem Vormarsch. Innovative Projekte tragen zur Entwicklung traditioneller Industriebranchen bei und lassen ganz neue Betriebe oder Zweige entstehen“, sagte Mjasnikowitsch. In diesem Zusammenhang zählte er die zukunftsträchtigen Bereiche auf: IT-Industrie, Chemische Industrie, Pharmaindustrie.

Michail Mjasnikowitsch machte im Kontext der staatenübergreifenden Kooperation darauf aufmerksam, dass im Unionsstaat oder in der Eurasischen Wirtschaftsunion große und wichtige Forschungsprojekte viel schneller und effektiver angeschoben oder umgesetzt werden könnten, wenn es keine bürokratischen Barrieren gäbe. Die Abstimmung könne so lange dauern, dass manche Projekte ihre Aktualität verlieren könnten, deshalb seien Wissenschaftler sehr vorsichtig mit dem Start zukunftsorientierter Projekte oder Programme, so Mjasnikowitsch.

Der Parlamentssprecher sieht gute Chancen für die Entwicklung von Biotechnologien in Belarus. „Unser Land verfügt über ein immenses Wissenspotential und ausgebildete Fachkräfte. Ich gehe davon aus, dass alle Antrüge zur Entwicklung dieses Sektors vom Staat unterstützt werden“, so Mjasnikowitsch.

Das öffentliche Ansehen der Wissenschaft werde immer mehr und mehr zu einer bedeutsamen Angelegenheit. Der Entwurf der Strategie „Wissenschaft und Technologien 2040“ sehe es vor, dass die Rolle von Konstrukteuren, Technologen, Ingenieuren und dem technischen Personal erhöht werde.

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