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Bildungsministerium initiiert Strategie Jugendpolitik 2030

Gesellschaft 08.08.2018 | 18:58

RETSCHIZA, 8. August (BelTA) – Die staatliche Jugendpolitik wird mit der Strategie 2030 einen neuen Schub erhalten. Das sagte Bildungsminister Igor Karpenko auf dem landesweiten praktischen Seminar über jugendpolitische Aktivitäten staatlicher Behörden und Institutionen.

Die Jugendarbeit stelle eine der sozialpolitischen Prioritäten des Staates dar, sagte Karpenko. Das Staatsprogramm „Bildung und Jugendpolitik“ bestimmt Hauptaufgaben, Formen, Methoden und Strategien der Jugendarbeit für den Zeitraum 2016-2020. „Eine sich rapide verändernde Welt erfordert einen neuen strategischen Ansatz für die staatliche Jugendpolitik“, sagte Minister. Das Kernstück dieser Strategie muss ein kluger Ansatz sein, der moderne Trends der Jugendpolitik, einheimische und fremde Erfahrungen sowie gesellschaftliche Entwicklungstrends berücksichtigt.

An der Entwicklung der Strategie müssen viele Institutionen und Behörden mitwirken. Es müssen Prioritäten gesetzt werden. Eine der wichtigsten ist Bildung eines sozial engagierten und aktiven jungen Staatsbürgers sowie Schaffung einer Plattform für einen offenen Dialog zwischen Jugend und Vertretern aus Gesellschaft, Politik, Wissenschaft, Medienwelt, Kunst.

Berufliche Orientierung an Schulen ist eine zweite Priorität. Für die Erhöhung des Ansehens der Arbeiterberufe wird ab 10. Klasse der neue Unterrichtsfach „Werkunterricht“ eingeführt. Mit ihm können talentierte und begabte Jugendliche unterstützt werden.

Eine weitere Priorität sieht Schaffung von Bedingungen für professionelles Wachstum und Entwicklung der Jugend, Förderung des Jungunternehmertums, Organisation der Zweitbeschäftigung. Im Mittelpunkt der neuen Jugendpolitik werden Kinder- und Jugendvereine, Prävention der Jugendkriminalität, Jugendsport stehen.

Zivil-patriotische und moralische Erziehung der Jugend sei eine weitere Schlüsselpriorität der Jugendpolitik. Im Jahr der kleinen Heimat gewinnt dieses Thema an Bedeutung, sagte Igor Karpenko.

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