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Gosatomnadsor will Abkommen mit Inspektion für Atomsicherheit Litauens bis Ende 2018 unterzeichnen

Gesellschaft 09.08.2018 | 16:36
Olga Lugowskaja. Archivfoto
Olga Lugowskaja. Archivfoto

MINSK, 9. August (BelTA) – Das Departement für Atom- und Strahlensicherheit des belarussischen Katastrophenschutzministeriums (Gosatomnadsor) rechnet mit der Unterzeichnung des Abkommens mit der staatlichen Aufsichtsbehörde für nukleare Sicherheit Litauens (VATESI) bis Ende laufenden Jahres. Das sagte die Leiterin von Gosatomnadsor, Olga Lugowskaja, heute bei der Vorstellung der Ergebnisse der partnerschaftlichen Überprüfung der Stresstests des Belarussischen Atomkraftwerkes, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Die Arbeitskontakte werden gepflegt. Wir tauschen Informationen mit VATESI. Kollegen stellen uns Fragen. Wir hoffen, dass es bis Ende laufenden Jahres große Bewegungen mit der Unterzeichnung des Abkommens zwischen den Regulierungsstellen von Belarus und Litauen gegeben werden. Das lässt uns im Rahmen des Abkommens aktiver kommunizieren“, bemerkte Olga Lugowskaja.

Litauische Kollegen nehmen an europäischen Projekten der technischen Hilfe teil, die gemeinsam mit der Europäischen Union und Belarus umgesetzt werden.

Der Leiter der ENSREG-Gruppe der europäischen Experten für partnerschaftliche Überprüfung der Stresstests des Belarussischen AKW, Chef der Nuklearaufsichtsbehörde des Vereinigten Königreichs, Mark Foy, fügte hinzu, Litauen habe an der partnerschaftlichen Überprüfung aktiv teilgenommen.

Litauen ist ein Mitglied der Gruppe der Europäischen Nuklear-Aufsichtsbehörde (ENSREG). Es beteiligte sich an der Plenarsitzung, wo der Bericht über das Belarussische AKW erörtert wurde. „Sie wissen darüber Bescheid. Sie erhielten Informationen darüber, was im Rahmen dieser Prüfung passiert“, resümierte Mark Foy.

Belarus führte 2016 Stresstests des Belarussischen AKW mit Rücksicht auf ENSREG-Spezifikation freiwillig durch. Der nationale Bericht über Ergebnisse der Stresstests wurde an die Europäische Kommission geschickt und im Internet 2017 öffentlich zugänglich veröffentlicht. Die wichtigste Schlussfolgerung besteht darin, dass das Belarussische AKW gegen Fukushima-Unfälle immun ist.

Das Belarussische AKW ist ein Projekt zum Bau des Atomkraftwerkes vom Typ WWER-1200, das 18 km von Ostrowez (Gebiet Grodno) umgesetzt wird. Der erste Energieblock soll 2019 ans Netz gehen. Der zweite Block soll 2020 betriebsbereit sein.

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