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Militärbeobachter aus Schweden über Sapad 2017: „Wir erhalten Antworten auf alle Fragen“

Gesellschaft 19.09.2017 | 19:56
Thomas Möller
Thomas Möller

KREIS IWAZEWITSCHI, 19. September (BelTA) – Die Militärübung Sapad 2017 ist ganz transparent, Beobachter erhalten auf alle ihre Fragen umfassende Antworten. Das sagte Unteroberst Thomas Möller aus Schweden, der als internationaler Militärbeobachter bei den belarussisch-russischen Militärübungen auf dem Schieß- und Übungsplatz Domanowo dabei ist.

Thomas Möller besuchte gemeinsam mit Vertretern aus Estland, Litauen, Lettland, Schweden, Norwegen, der Ukraine und Polen die Observierungsplattform in Domanowo, wo er die zweite Etappe der Übung miterleben durfte. „Ich wprde nicht sagen, dass das Manöver Sapad 2017 den belarussischen Nachbarstaaten irgendeine Bedrohung darstellen würde. Man muss schließlich Militärübungen von anderen militärischen Aktivitäten unterscheiden können“, sagte Unteroberst.

Als Ex-Kanonier zeigte sich Thomas Möller sehr beeindruckt davon, wie die belarussische Luftabwehr intakt funktioniert und mit welcher Schnelligkeit und Präzision Raketen abgefeuert werden.

„Die Transparenz der Belarussen ist erstaunlich. Wir erhalten Antworten auf alle fragen, die wir stellen“, sagte er.

Auf dem Schieß- und Übungsplatz Domanowo übten 150 Soldaten und Offiziere und 45 Militärfahrzeuge Abwehr der feindlichen Luftangriffe. Im Einsatz waren Kampffahrzeuge „Ossa“ („Wespe“) und Fla-Komplexe „Igla“ („Nadel“).

Rund 50 Medienvertreter aus Deutschland, Frankreich, den USA, Großbritannien, der Ukraine, Russland und baltischen Ländern observierten das Manöver.

Foto Jekaterina Garajewa

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