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Mit Stammzellen gegen Parodontose: Belarussische Mediziner erzielen Durchbruch

Gesellschaft 22.06.2018 | 18:46

MINSK, 22. Juni (BelTA) – Belarussische Medizinwissenschaftler haben eine neue Therapiemethode gegen Parodontose entwickelt. Wie der Laborleiter des Instituts für Biophysik und Zellenzüchtung bei NAN, Igor Wolotowski, gegenüber BelTA sagte, wird bei der Heilung von Parodontose die Stammzellentechnologie eingesetzt.

Parodontose ist eine Entzündung des Zahnbettes. „Kranke haben Zahnschmerzen, die Zähne werden locker und es tritt Eiter aus. Das Zahnfleisch bildet sich zurück, die Zahnhälse liegen frei und die Zähne fallen aus. Im Moment gibt es keine wirksamen radikalen Heilmethoden, um diesen Prozess zu stoppen. Diese Erkrankung ist aber sehr verbreitet. Bis zu 80 Prozent der Bevölkerung leiden daran“, sagte Wolotowski. „Das Herzstück unserer Technologie sind mesenchymale Stammzellen, die entzündungshemmend und regenerativ sind. Ihr Einsatz kann helfen, diesen Entzündungsprozess anzuhalten.“

Das Biomaterial wird dem Kranken selbst entnommen, daraus werden Stammzellen isoliert und künstlich gezüchtet. Die Behandlung wird in Form von Zahnfleisch-Injektionen durchgeführt.

Die Technologie ist bereits entwickelt und vom Gesundheitsministerium bestätigt worden. Sie kann in Zahnkliniken angewendet werden. „Wir werden Zahnärzte und das Pflegepersonal entsprechend ausbilden müssen. Es sind auch andere organisatorische Fragen zu klären“, sagte der Experte.

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