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Parlament wird Agrargesetz überprüfen

Gesellschaft 10.01.2018 | 12:13

MINSK, 10. Januar (BelTA) – Das Gesetz über die Förderung landwirtschaftlicher Betriebe (das Agrargesetz) soll vom belarussischen Parlament überprüft werden. Das sagte der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Rates der Republik für regionale Politik und örtliche Selbstverwaltung Alexander Popow gegenüber BelTA.

Das Agrargesetz wurde am 18. Februar 1991 verabschiedet. Einige Änderungen des Gesetzes wurden 2005 vorgenommen. Seitdem wurden keine Bestimmungen revidiert oder aufgehoben. „Der Ausschuss wird die Normen des Gesetzes auf ihre Effizienz und im Hinblick auf die Prioritäten des sozialökonomischen Entwicklung des Landes im laufenden Jahrfünft hin überprüfen“, sagte Popkow. „Uns geht es vor allem um die Verbesserung der Investitionsattraktivität landwirtschaftlicher Betriebe, Erhöhung der Agrarproduktexporte und neue Jobs. Wir wollen neue Fachkräfte für die Branche gewinnen – gut ausgebildete und beruflich engagierte junge Leute, die auf dem Lande arbeiten wollen und die auf moderne Technologien setzen.“

Die landwirtschaftlichen Betriebe, so Popkow, müssten nicht nur produzieren, sondern auch verarbeiten können. Er schlägt vor, private Partnerschaften auf Gesetzgebungsbasis zu fördern. „Man muss Bedingungen schaffen, damit die Farmwirtschaften mehr produzieren und damit der Handel ihre Produkte dem Import vorzieht“, sagte er.

Weitere Themen, die der Ausschuss beraten wird, sind leerstehende Räume im staatlichen Besitz, die an Landwirte oder Farmer günstig vermietet werden könnten, und die Entwicklung des Agrartourismus.

In Belarus sind 3000 landwirtschaftliche Betriebe oder Farmwirtschaften aktiv tätig. 2578 davon sind unmittelbar in der landwirtschaftlichen Produktion angesiedelt. Der Anteil der Farmbetriebe an der landesweiten Getreideproduktion liegt bei 2%, an der Kartoffelproduktion – bei 6% und an der Obstproduktion – bei 18%.

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