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Popkow: Erinnerung an den Großen Sieg stärkt Einheit der Völker von Belarus und Russland

Gesellschaft 16.08.2018 | 19:54
Minister für Fernmeldewesen und Informatisierung, Sergej Popkow, und Metropolit von Minsk und Sluzk, Pawel, Patriarchenexarch von ganz Belarus
Minister für Fernmeldewesen und Informatisierung, Sergej Popkow, und Metropolit von Minsk und Sluzk, Pawel, Patriarchenexarch von ganz Belarus

MINSK, 16. August (BelTA) - Die Erinnerung an den Großen Sieg stärkt die Einheit der Völker von Belarus und Russland. Das erklärte der belarussische Minister für Fernmeldewesen und Informatisierung, Sergej Popkow, bei der feierlichen Einlegung der Kapsel mit der Erde von den Schlachten bei Kursk in der Krypta der Gedächtniskirche aller Heiligen und zum Gedächtnis der Ermordeten unseres Vaterlands.

Kapsel mit der Erde
Kapsel mit der Erde

Die Veranstaltung wird dem 75.Siegestag bei der Schlacht bei Kursk gewidmet, der am 23. August 2018 gefeiert wird.

Sergej Popkow unterstrich, dass man vor einem Jahr vereinbart hat, eine Handvoll Erde von Gedenkstätten zu übergeben. Sergej Popkow hat die symbolische Botschaft selber gebracht.

Minister für Fernmeldewesen und Informatisierung, Sergej Popkow
Minister für Fernmeldewesen und Informatisierung, Sergej Popkow

„Heute legen wir diese heilige Erde in der Krypta als Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse 1943 ein. Wir sind den Veteranen für ihre Heldentat grenzlos dankbar. Dieses Festakt beweist die Einheit unserer Völker, unsere gemeinsame Ziele sowie zeugt davon, dass wir gemeinsam unschlagbar sind“, sagte Sergej Popkow.

„Zurzeit vergessen Nationen, Völker, Bürger verschiedener Länder die Geschichte der großen Ereignisse. Unter solchen Bedingungen bedeutet heutiges Festakt sehr viel. Unsere Völker kämpften um Gerechtigkeit, Aufbewahrung der Unabhängigkeit. Jugendliche, die die Kirche und Krypta besuchen werden, dürfen nicht an die Ereignisse vergessen. Das ist eine der heiligen Stätten, wo Jugendliche zur Weisheit erzogen werden“, fügte er hinzu.

Beim Treffen wurde auch eine Videokonferenz „Minsk-Kursk“ durchgeführt.

Vertreter verschiedener religiöser Konfessionen beteten. Danach wurde die Kapsel mit der Erde in die Nische der Krypta eingemauert.

Während des Festakts
Während des Festakts

Während des Festakts
Während des Festakts

„Gedenkgebet überwindet Jahrhunderte und Entfernungen. Gefallene Soldaten kämpften ums Leben und haben nachgewiesen, dass der Tod um seiner Freude willen von der größten Liebe zeugt, sagte Metropolit von Minsk und Sluzk, Pawel, Patriarchenexarch von ganz Belarus. - Sogar in jener schrecklichen Schlacht hofften die Menschen auf den Sieg und das Leben. Darin besteht die Geistesstärke unseres Volkes. Diese Kapsel mit der Erde symbolisiert Einheit und erinnert an die schrecklichen Ereignisse sowie warnt künftige Generationen“.

Metropolit von Minsk und Sluzk, Pawel, Patriarchenexarch von ganz Belarus
Metropolit von Minsk und Sluzk, Pawel, Patriarchenexarch von ganz Belarus

Kapsel mit der Erde von der Schlacht bei Kursk
Kapsel mit der Erde von der Schlacht bei Kursk

Am Festakt beteiligten sich auch russische Diplomaten, Vertreter belarussischer Verwaltungsorgane, verschiedener öffentlicher Organisationen und Kultureinrichtungen sowie Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges, die bei Kurst gekämpft hatten.

„In Minsk leben 30 Menschen, die an der Schlacht bei Kursk teilnahmen. Sie sind über 90 Jahre alt. Vier von ihnen waren dabei: Wera Afanassenko, Pjotr Kolgin, Georgi Losytschenko, Iwan Maslowski. Sie sind verdiente Helden, wurden mit Orden ausgezeichnet. Sie haben verschiedene Schicksale, aber haben den Sieg gemeinsam erkämpft, betonte der erste stellvertretende Vorsitzende des Rates des Minsker Veteranenverbandes, Wiktor Kostko. - Die Schlacht bei Kursk wurde zum Wendepunkt im Krieg. Danach konnte man nachvollziehen, dass der Faschismus verloren hatte“.

Im Sommer 1943 fand hervorragende Schlacht des Zweiten Weltkrieges statt. Die Rote Armee ruinierte den großen Angriff des Feindes und vernichtete seine strategische Gruppierung. Deutschland und seine Alliierten mussten sich verteidigen. Der Wendepunkt im Großen Vaterländischen Krieg endete mit dem Sieg bei Kursk, die Rote Armee kämpfte bis zum Dnepr durch.

An der Schlacht nahmen über 4 Mio. Soldaten und Offiziere von beiden Seiten teil. Belarussisches Volk hat einen Beitrag zu diesem Sieg geleistet. Etwa 40 Belarussen und gebürtige Belarussen wurde für Mut bei der Schlacht bei Kursk im Sommer 1943 mit dem Titel des Helden der Sowjetunion ausgezeichnet.

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