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Resolution des Medienforums: Massenmedien müssen vereint zum Kampf gegen Fake News antreten

Gesellschaft 12.09.2018 | 19:55

MINSK, 12. September (BelTA) – Massenmedien müssen ihre Bemühungen im Kampf gegen Fake News und Unprofessionalität im Journalismus intensivieren. Das geht aus der Resolution hervor, die heute von den Teilnehmern des 13. Belarussischen Internationalen Medienforums „Partnerschaft für die Zukunft: Digitale Agenda für Medienräume“ verabschiedet wurde.

Im Zeitalter einer globalen Digitalisierung findet ein rapider Wandel nicht nur im Bereich der neuen Technologien statt, sondern im Hinblick auf Formen und Methoden der journalistischen Tätigkeit, heißt es im Dokument. In Informationsräumen gehen traditionelle Massenmedien und soziale Netzwerke ineinander über. Es entstehen neue technologische Spielräume für Selbstverwirklichung – auf diesem Hintergrund wächst die Rolle der Gesellschaft bei der Gestaltung der modernen Medienlandschaft und der digitalen Agenda in Maßen.

Die Forumsteilnehmer stellten fest, dass mit der Digitalisierung der Medienräume neben positiven auch negative Folgen in Erscheinung treten und sich negativ auf die Qualität, Glaubwürdigkeit und Objektivität der Informationsströme auswirken. Heute geht es nicht nur darum, die Fake News und unprofessionelle Ansätze zur ernsthaften Berichterstattung zu bekämpfen, sondern eine Informationsökologie aufzubauen und den Personenschutz im Informationsraum zu gewährleisten. Unter diesen Bedingungen erscheint es äußerst wichtig, dass traditionelle Massenmedien ihr Ansehen und ihre Position als Subjekte der Informationslandschaft aufrechterhalten. Sie sind vollkommen im Stande, für die Qualität, Vollständigkeit und Glaubwürdigung von Informationen vor der Öffentlichkeit Verantwortung zu tragen. Sie besitzen die Möglichkeiten, das Informationsprodukt professionell zu erstellen und zu verkaufen.

Teilnehmer des Belarussischen Internationalen Medienforums halten es für unzulässig, Massenmedien und Soziale Netzwerke als eine Plattform zu nutzen, um Hass zu säen, Fremdenfeindlichkeit zu verbreiten, Rassismus, Intoleranz und Gewalt zu propagieren.

Eine erfolgreiche Entwicklung des Informationsraumes zum Wohle der Gesellschaft sei im Zeitalter der globalen Digitalisierung nur dann möglich, wenn ein intensiver Erfahrungs- und Wissensaustausch fortgesetzt wird, wenn große Projekte gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden, wenn die traditionelle Massenmedien an die Herausforderungen der digitalisierten Welt angepasst werden. Eine der Aufgaben der internationalen Medienzusammenarbeit ist die Gewährleistung der Informationssicherheit –dafür muss ein Expertenaustausch zu diesem Thema angeregt und vorangetrieben werden.

Das 13. Belarussische internationale Medienforum „Partnerschaft für die Zukunft: Digitale Agenda für Medienräume“ findet am 11.-14. September in Minsk und im Gebiet Minsk statt.

Am Medienforum nehmen etwa 300 Menschen teil. Das sind Vertreter von ca. 30 Ländern der Welt. Erstmals in Minsk sind in diesem Jahr Vietnam, die Mongolei, Bangladesch.

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