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Samarasinha: UN-Behindertenrechtskonvention verändert den Blick auf diese Menschenkategorie

Gesellschaft 20.03.2018 | 17:31

MINSK, 20. März (BelTA) – Die Behindertenrechtskonvention verändert den Blick auf diese Menschenkategorie. Das erklärte der Koordinator des UN-Systems/ Vertreter der Vereinten Nationen in Belarus, Sanaka Samarasinha.

„Ich bin seit über 5 Jahren in Belarus. Die ersten 2,5 Jahre habe ich es als meine Aufgabe gesehen, die Behindertenrechtskonvention zu unterzeichnen uns zu ratifizieren. Anschließend rückten andere Themen in den Mittelpunkt: Information, Aufklärung, Beseitigung von Vorurteilen, sozialen und ökonomischen Barrieren im Leben behinderter Menschen. Die Konvention verändert den Blick auf die Menschen mit Behinderung – wir wollen zeigen, dass wir gleiche Rechte haben“, sagte Samarasinha.

In Anlehnung an die UN-Behindertenrechtskonvention wurde in Belarus eine Informationsstrategie für Inklusion der Behinderten ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Strategie wurde Mit der Aktion „Inklusiver Blick“ ein Wettbewerb für Journalisten und Blogger ausgerufen. Er dauert vom 20. März bis zum 15. November. Die besten Berichte und Beiträge über das Leben der Menschen mit Behinderungen werden ausgewählt und ausgezeichnet. „Wir wollen über diesen Wettbewerb das Thema Inklusion von Behinderten in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit stellen. Nicht nur in Minsk, sondern auch in den Regionen. Wir wollen Journalisten mehr Zeit geben, damit sie sich in das Thema wirklich sehr gut einarbeiten könnten und damit sie sich in die Menschen und ihre Geschichten einfühlten“, sagte der Koordinator.

Menschen mit Behinderungen würden in journalistischen Texten oft entweder als mitleiderregende Opfer oder als bewunderungswürdige Superhelden dargestellt. „Sie selbst wollen nur als einfache Menschen behandelt und angesehen werden. Ich bin sicher: dieser Wettbewerb wird interessante Lebensgeschichten an den Tag legen, Geschichten, in denen Journalisten an das Thema mit einer richtigen Einstellung und mit viel Tiefe herangehen werden“, so Sanaka Samarasinha.

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