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Semaschko: Mit AKW-Inbetriebnahme wird Belarus seine Abhängigkeit vom Gas reduzieren

Gesellschaft 19.06.2017 | 14:23

MOSKAU, 19. Juni (BelTA) – Mit der Inbetriebnahme eines eigenen Atomkraftwerks wird Belarus seine Abhängigkeit vom Gas reduzieren. Das erklärte Vizepremier von Belarus, Wladimir Semaschko, vor Journalisten auf dem Forum „Atomexpo“ in Moskau.

„Heute gewinnt Belarus fast 95% seiner Energie aus Gas“, sagte Semaschko. „Wir müssen aber langsam die Energiequellen diversifizieren. Mit der Inbetriebnahme eines eigenen Atomkraftwerks in Ostrowez wird Belarus fast 28% seiner Energie aus Nuklearenergie gewinnen. Somit wird die Abhängigkeit vom Gas sinken.“

Russland sei Hauptpartner sowohl in Fragen der Gasimporte als auch beim AKW-Bau, bemerkte Semaschko. Das bedeute aber gar nicht, dass Belarus im Bereich der Energie völlig von Russland abhänge. Auch der Kredit, den Belarus in Russland aufgenommen habe, sei „langfristig und preiswert“, so Vizepremier.

Kernbrennstoff, den heute viele Staaten der Welt produzierten, könne Belarus auch bei anderen Partnern und nicht nur in Russland kaufen.

Das Belarussische AKW ist ein Projekt zum Bau des Atomkraftwerkes vom Typ WWER-1200, das 18 km von Ostrowez (Gebiet Grodno) umgesetzt wird. Das AKW wird aus zwei Energieblöcken mit einer Gesamtkapazität von bis zu 2400 (2х1200) Megawatt bestehen. Der erste Energieblock des 2400 Megawatt leistungsstarken Atomkraftwerks (2х1200) soll 2019 ans Netz gehen. Der zweite Block soll 2020 betriebsbereit sein.

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