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MINSK, 8. Juli (BelTA) – Das Potenzial zur Ausweitung des Warenumsatzes mit Usbekistan ist enorm. Das erklärte die stellvertretende Vorsitzende des Exekutivkomitees des Gebiets Mogiljow, Jelena Prudnikowa-Kirpitschjonok, am Rande des 3. Forums der Regionen von Belarus und Usbekistan gegenüber Journalisten.
„Im vergangenen Fünfjahreszeitraum hat sich der Außenhandelsumsatz des Gebiets Mogiljow mit der Republik Usbekistan um das 2,6-Fache erhöht. Dies zeigt bereits, dass sich die Export-Import-Geschäfte tatsächlich recht aktiv und dynamisch entwickeln. In den letzten vier Monaten dieses Jahres hat sich die Dynamik noch weiter verstärkt – unser Außenhandelsumsatz stieg um das 1,6-Fache, der Export um das 1,5-Fache. Das sind ausgezeichnete Werte, die es weiter auszubauen gilt. Und das Potenzial für den weiteren Ausbau der Export-Import-Beziehungen zwischen unseren Ländern ist zweifellos vorhanden“, so Prudnikowa-Kirpitschjonok .
Sie berichtete weiter, dass die usbekischen Partner in Belarus Holzverarbeitungsprodukte, Rindfleisch und Milcherzeugnisse beziehen. „Wir verfügen über namhafte Hersteller, die deren Bedarf vollständig decken können. Im Gegenzug importieren wir Chemiefasern sowie die berühmten frischen und getrockneten Früchte Usbekistans. Darüber hinaus haben wir bei den Gesprächen auch eine gegenseitig vorteilhafte Entwicklung der Tourismuszusammenarbeit ins Auge gefasst. Usbekistan ist ebenso wie Belarus ein wunderbares Reiseland. Bei der Unterzeichnung der Fahrpläne wird der Tourismusaustausch selbstverständlich einen der zentralen Punkte darstellen“, so die stellvertretende Vorsitzende.
Im Rahmen ihres Besuchs besichtigten die usbekischen Kollegen die Leitbetriebe des Gebiets Mogiljow – den Milchbetrieb „Babuschkina Krynka“ und das Fleischverarbeitungskombinat Mogiljow. „Sie besuchten auch landwirtschaftliche Betriebe, darunter ‚Alexandrijskoje‘. Zudem stieß die Holzverarbeitungsbranche auf großes Interesse. Es wurden Kontakte zu unserem Unternehmen „FanDOK“ geknüpft. Ebenso gab es Interesse an Landmaschinen und Kleintraktoren – hier sind unsere Werke „Bobruiskagromasch“ und das Bobruisker Traktorenteile- und Aggregatwerk gefragt. Auch in diesem Bereich haben wir erste Schritte für eine Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen vereinbart. Es bestehen bereits zwei Kooperationsabkommen mit den Gebieten Andischan und Dschisak. Heute werden wir die Fahrpläne für die Jahre 2027–2028 mit diesen Regionen unterzeichnen. Zudem wird eine Absichtserklärung mit der Region Fergana unterzeichnet, die künftig als Grundlage für weitere Abkommen und Fahrpläne dienen soll. Das Potenzial ist also enorm“, resümierte Jelena Prudnikowa-Kirpitschjonok.
