MINSK, 5. Januar (BelTA) - Alle Mehrfamilienhäuser in Belarus werden ausschließlich energieeffizient gebaut. Bei der Erstellung der Planungsunterlagen für Neubauten und Sanierungen wird der spezifische Energieverbrauch für Heizung und Lüftung in der Heizperiode auf mindestens Klasse B (hoch) und für Warmwasser auf Klasse C (normal) festgelegt. Dies erklärte der Minister für Architektur und Bauwesen, Alexander Studnew, in einem Interview mit der Zeitschrift „Ekonomika Belarussi“ (Wirtschaft von Belarus).
„Im Jahr 2024 wurden 2.080.717 Quadratmeter energieeffizienter Mehrfamilienhäuser der Klassen B (hoch) und A (sehr hoch) gebaut“, erklärte der Minister. Die Einsparungen von Ressourcen werden durch verbesserte Wärmedämmung in Wänden, Dächern und Böden erreicht – anstelle der bisherigen 100–150 mm kommen jetzt 200–300 mm Dämmmaterial zum Einsatz. Die Fenster sind mit Doppel- oder sogar Dreifachverglasung aus emissionsarmem Glas (I-Glas) und mit Edelgas gefüllt ausgestattet.
Laut Alexander Studnew bemühen sich Architekten, Wärmebrücken - also Wärmeverluste durch Balkonplatten, Stürze und andere Bauteile - so weit wie möglich zu vermeiden und nutzen zudem Zu- und Abluftsysteme mit Wärmerückgewinnung. Das System entzieht der Abluft Wärme und überträgt diese auf die Frischluftzufuhr, wodurch bis zu 70–90 % der Heizenergie eingespart werden können.
„Aufgrund des Klimawandels werden die regulatorischen Standards im Jahr 2025 nochmals verschärft. Zudem entwickeln die Industrieinstitute des Ministeriums derzeit Gebäudekonzepte, die den Einsatz von energiesparenden Systemen im Betrieb fördern“, erklärte der Minister. „Ein Beispiel dafür ist die Installation individueller Wohnungslüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung aus der Abluft nach dem Bezug. Strukturelle Lösungen für die Installation von Lüftungsanlagen und Luftkanälen werden in die Gebäudeplanung einbezogen, und die Bewohner erhalten die erforderlichen Anweisungen zur Nutzung, um ihren Wohnkomfort zu steigern. Für solche Gebäude wird die Energieeffizienzklasse für den spezifischen Energieverbrauch für Heizung und Lüftung während der Heizperiode B+ betragen.“
Wie der Minister anmerkte, sind unsere Neubauten im Fünfjahreszeitraum insgesamt um 20-30 % energieeffizienter geworden und haben damit einen deutlichen Sprung von Klasse C (normal) zu Klasse B (hoch) gemacht. Analysiert man Daten von vor 10-15 Jahren, so hat sich der Energieverbrauch etwa halbiert – von 120-140 kWh/m² auf 60-75 kWh/m². Bei Wohnungen, die während der Sowjetzeit (vor den 1990er Jahren) gebaut wurden, sind die Einsparungen mehr als dreifach.
„Im Jahr 2024 wurden 2.080.717 Quadratmeter energieeffizienter Mehrfamilienhäuser der Klassen B (hoch) und A (sehr hoch) gebaut“, erklärte der Minister. Die Einsparungen von Ressourcen werden durch verbesserte Wärmedämmung in Wänden, Dächern und Böden erreicht – anstelle der bisherigen 100–150 mm kommen jetzt 200–300 mm Dämmmaterial zum Einsatz. Die Fenster sind mit Doppel- oder sogar Dreifachverglasung aus emissionsarmem Glas (I-Glas) und mit Edelgas gefüllt ausgestattet.
Laut Alexander Studnew bemühen sich Architekten, Wärmebrücken - also Wärmeverluste durch Balkonplatten, Stürze und andere Bauteile - so weit wie möglich zu vermeiden und nutzen zudem Zu- und Abluftsysteme mit Wärmerückgewinnung. Das System entzieht der Abluft Wärme und überträgt diese auf die Frischluftzufuhr, wodurch bis zu 70–90 % der Heizenergie eingespart werden können.
„Aufgrund des Klimawandels werden die regulatorischen Standards im Jahr 2025 nochmals verschärft. Zudem entwickeln die Industrieinstitute des Ministeriums derzeit Gebäudekonzepte, die den Einsatz von energiesparenden Systemen im Betrieb fördern“, erklärte der Minister. „Ein Beispiel dafür ist die Installation individueller Wohnungslüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung aus der Abluft nach dem Bezug. Strukturelle Lösungen für die Installation von Lüftungsanlagen und Luftkanälen werden in die Gebäudeplanung einbezogen, und die Bewohner erhalten die erforderlichen Anweisungen zur Nutzung, um ihren Wohnkomfort zu steigern. Für solche Gebäude wird die Energieeffizienzklasse für den spezifischen Energieverbrauch für Heizung und Lüftung während der Heizperiode B+ betragen.“
Wie der Minister anmerkte, sind unsere Neubauten im Fünfjahreszeitraum insgesamt um 20-30 % energieeffizienter geworden und haben damit einen deutlichen Sprung von Klasse C (normal) zu Klasse B (hoch) gemacht. Analysiert man Daten von vor 10-15 Jahren, so hat sich der Energieverbrauch etwa halbiert – von 120-140 kWh/m² auf 60-75 kWh/m². Bei Wohnungen, die während der Sowjetzeit (vor den 1990er Jahren) gebaut wurden, sind die Einsparungen mehr als dreifach.
