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Belarus bietet Spanien viele Kooperationsprojekte an

Wirtschaft 15.07.2019 | 14:38

MINSK, 15. Juli (BelTA) – Belarus schlägt spanischen Partnern vor, gemeinsame Obst- und Gemüse-Verarbeitungsbetriebe auf dem Territorium des Landes zu gründen. Das sagte der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Republik Belarus in Spanien Pawel Pustowoj vor Journalisten. Er nimmt am jährlichen Seminar in Minsk für Leiter der diplomatischen Vertretungen und Konsularbüros im Ausland teil.

Die Seiten hätten bestimmt, in welchen Bereichen ihre Kooperationsinteressen zusammenfielen. Zum einen sei das die Leichtindustrie, und nämlich die Flachsindustrie. „Der spanische Konzern Inditex Group (Zara, Breshka) hat die ersten Flachs-Lieferungen azus Belarus erhalten“, sagte der Botschafter.

Ein weiterer Bereich, wo die Zusammenarbeit vorangetrieben werden könnte, sei der Stadtverkehr. „In Spanien ist das Thema ökologische Transportmittel groß geschrieben. Deshalb sind wir dabei, Kontakte zwischen Belkommunmasch und spanischen Städten herzustellen. Im Herbst können belarussische Unternehmensmanager Sonderausstellungen in Katalonien besuchen und das Potential belarussischer Fahrzeuge präsentieren“, bemerkte Pustowoj.

Belarussische IT-Unternehmen arbeiten mit großen spanischen Konzernen im Bereich Softwareentwicklung und Softwaremodernisierung zusammen. Künftig können sie Aufträge von spanischen Kommunaldiensten erhalten.

„Interessant erscheint auch die gemeinsame Obst- und Gemüseproduktion“, sagte der Diplomat. „Wir wollen unsere Partner dazu bewegen, von Rohstoff-Lieferung zur gemeinsamen Verarbeitung und Errichtung in Belarus entsprechender Produktionsbetriebe zu übergehen. In Belarus könnten zum Beispiel Betriebe entstehen, die Olivenöl abpressen oder Konserven aus spanischem Obst und Gemüse herstellen. Nicht weniger wichtig sind spanische Investitionen, die wir für die belarussische Ölverarbeitung anwerben“, sagte er.

Mit Projekten im Agrotourismus unter der Ägide der UNWTO wird ein neues Kooperationsfeld zwischen Belarus und Spanien beschritten. Dieses Thema stand im Mittelpunkt der Reise des UNWTO-Generalsekretärs Zurab Pololikashvili Anfang Juli in Minsk.

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