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19 März 2026, 19:25

Belarus und Kuba wollen landwirtschaftliche Kooperation ausbauen 

MINSK, 19. März (BelTA) - Belarus und Kuba sind gewillt, die Zusammenarbeit im Bereich der Landwirtschaft auszubauen. Darum ging es bei einem interparlamentarischen Seminar zu Fragen der Kooperation zwischen der Republik Belarus und der Republik Kuba im Bereich Landwirtschaft und Ernährung, das im Format einer Videokonferenz in der Repräsentantenkammer stattfand.

Das Seminar wurde auf belarussischer Seite vom Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses der Repräsentantenkammer für Agrarpolitik, Iwan Markewitsch, und Mitglied des Ständigen Ausschusses für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Sergej Klischewitsch, geleitet.

„Wir haben ähnliche Seminare abgehalten. Im Mittelpunkt standen solche Bereiche wie Gesundheit, Pharmazie und Industrie. In der Landwirtschaft haben wir viele gemeinsame Themen. Dieses Format, an dem der Bankensektor, Industrieunternehmen und die zuständigen Ministerien teilnehmen, ermöglicht es, bestehende Problemfragen effektiv zu lösen. Wir verstehen, in welch schwieriger Lage sich Kuba befindet. Wir müssen uns maximal anstrengen, um unsere Partner, den Staat und das Volk zu unterstützen, die heute heldenhaft für die Bewahrung ihrer Souveränität und Unabhängigkeit kämpfen“, sagte Sergej Klischewitsch.

An der Veranstaltung nahmen Parlamentarier beider Länder, Vertreter von Ministerien und Behörden, Leiter der größten Unternehmen des Agrarindustriekomplexes und des Bankensektors teil. Die Teilnehmer der Veranstaltung erörterten ein breites Spektrum an Fragen. Das Hauptaugenmerk galt dem Stand und den Perspektiven des Handels mit Agrarerzeugnissen und Lebensmitteln, den Möglichkeiten zur Organisation gemeinsamer Produktionen von Milch und Fleisch in Kuba unter Verwendung belarussischer Technologien, den Mechanismen der finanziellen Zusammenarbeit, einschließlich der Verwendung nationaler Währungen und Kreditlinien der Entwicklungsbank, sowie der Wiederaufnahme von Praktikumsprogrammen für kubanische Fachkräfte in belarussischen Agrarholdings und wissenschaftlich-praktischen Zentren.

„Die Parteien sind daran interessiert, die Beziehungen in den Bereichen Handel, Wirtschaft, Politik, Soziales zu stärken und auszubauen“, betonte Iwan Markewitsch.

Die Abgeordneten haben vereinbart, thematische interparlamentarische Seminare fortzusetzen und das nächste Treffen durchzuführen, das der Zusammenarbeit im humanitären Bereich, einschließlich Fragen der Bildung, Kultur und Wissenschaft, gewidmet sein soll.
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