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Belarus und Simbabwe loten neue Lieferverträge für Maschinen und Geräte aus

Wirtschaft 17.01.2019 | 14:29

MINSK, 17. Januar (BelTA) – Belarus will in diesem Jahr im Rahmen früher abgeschlossener Verträge mit Auslieferung von Maschinen und Geräten nach Simbabwe beginnen. Außerdem wird die Arbeit an neuen Vereinbarungen fortgesetzt. Das erzählte Industrieminister Pawel Utjupin heute vor Journalisten.

„Die Verträge sind abgeschlossen. In diesem Jahr planen wir Lieferungen von Traktoren, Sämaschinen, Sattelschleppern und Halbanhängern. Weitere Verträge für Traktoren und BelAZ-Muldenkipper sind in Arbeit. Die Verhandlungen sind abgeschlossen, die Verträge unterzeichnet. Jetzt werden Finanzbeziehungen aufgebaut, und ich hoffe, dass wir mit den Auslieferungen beginnen können, wie es in den Verträgen festgelegt wurde“, sagte der Minister.

Im Moment würden einige Aspekte der Exportförderung und finanziellen Betreuung der Geschäfte diskutiert, präzisierte er.

Pawel Utjupin hält den simbabwischen Markt für vielversprechend. „Belarus hat vor einigen Jahren begonnen, diesen Markt zu erschließen. Nach den ersten Muldenkipper- und Lader-Exporten im Jahr 2014 folgten 2017 weitere Kipper-Exporte“, erklärte er.

Der Minister stellte fest, dass Simbabwe reich an natürlichen Ressourcen wie Kohle, Diamanten ist und über andere Mineralvorkommen verfügt. Daher besteht im Land der Bedarf an jenen Maschinen, die in Belarus hergestellt werden. „Wir bieten Qualitätstechnik und guten Service an. Das wissen unsere Kunden zu schätzen. Im Moment bereiten wir ein weiteres Geschäft zur Lieferung von 130 Tonnen schweren Fahrzeugen vor“, sagte Pawel Utjupin.

2008 lief der Liefervertrag für Landmaschinen zwischen Belarus und Simbabwe aus. „Aus verschiedenen Gründen war es nicht möglich, die Lieferungen aufzunehmen. Die im vergangenen Jahr unterzeichneten Abkommen sind im Wesentlichen ein guter Start, um in diesen Markt wieder einzusteigen und die Agrarier mit Maschinen und Geräten zu versorgen, zumal die natürlichen und klimatischen Bedingungen dort sehr günstig sind. Landtechnik-Lieferungen sind nicht nur für belarussische Exporteure rentabel, sie sind für die Landwirtschaft Simbabwes von Vorteil“, sagte der Behördenleiter.

Der Industrieminister schloss die Schaffung gemeinsamer Montagewerke nicht aus, besonders wenn sich dieser Schritt für beide Seiten finanziell als vorteilhaft erweist.

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