MINSK, 2. Oktober (BelTA) – Belarus ist bereit, die Lieferungen von Fleisch- und Milchprodukten sowie Veterinärpräparaten nach Uganda auszubauen. Darüber wurde während der Sitzung des gemeinsamen belarussisch-ugandischen technischen Komitees gesprochen, die der belarussische Minister für Landwirtschaft und Ernährung, Juri Gorlow, mit dem Minister für Landwirtschaft, Tierhaltung und Fischerei Ugandas, Rwamirama Bright Kanyontore, leitete, wie der Pressedienst des Landwirtschaftsministeriums mitteilte.
Zwischen den Regierungen beider Länder besteht ein Memorandum of Understanding im Bereich der Ernährungssicherheit. Im Jahr 2026 erfolgten erstmals Lieferungen von belarussischem Trockenmolkenpulver nach Uganda, während die Importe aus dem afrikanischen Land auf Kaffee basieren.
Die Seiten benannten Richtungen für den Ausbau der Zusammenarbeit. Belarus ist bereit, den Export von Fleisch- und Milchprodukten zu steigern und, mit Blick auf den entwickelten Tierhaltungssektor Ugandas, auch Veterinärpräparate, Impfstoffe und Seren für Groß- und Kleinvieh anzubieten. Ein weiteres Feld der Zusammenarbeit ist die Agrarausbildung. Die ugandische Delegation besuchte die Belarussische Staatliche Agrarische Technische Universität, wo sie sich mit den Möglichkeiten der Ausbildung von Fachkräften im gesamten Spektrum der Agrarfachrichtungen vertraut machte.
Juri Gorlow betonte: „Die Wirtschaft beider Länder muss direkt zusammenarbeiten, ohne Zwischenhändler – das ist für beide Seiten vorteilhaft. Sie haben unsere Produktionsstätten bereits gesehen und sich von der Qualität der Produkte und Technologien überzeugt. Jetzt gilt es, all das vertraglich zu fixieren, und wir werden dies in allen Phasen unterstützen.“
Doktor Rwamirama Bright Kanyontore hob das hohe Vertrauensniveau zwischen den Ländern hervor. „Belarus ist für uns ein bewährter Partner mit transparenter Zusammenarbeit. Die Technologien, die wir gesehen haben, einschließlich des Einsatzes von Agrardrohnen auf den Feldern, entsprechen dem Niveau, das wir anstreben. Studierende aus Uganda an belarussischen Hochschulen werden gewissermaßen Botschafter des Landes sein, ihre Kompetenzen stärken und zum Wohle der Entwicklung unserer Beziehungen arbeiten können“, fügte er hinzu.
