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02 April 2026, 11:33

Belarus wird multimodale Güterverkehre in die Länder des weiten Bogens weiterentwickeln

APRIL, 2. März (BelTA) – Belarus wird die Entwicklung multimodaler Güterverkehre in die Länder des weiten Bogens fortsetzen. Dies erklärte der Leiter der Abteilung für den Öffentlichen Personennahverkehr des Ministeriums für Verkehr und Kommunikation der Republik Belarus, Andrej Gladki, in Sankt Petersburg im Rahmen eines Partnerdialogs internationaler Straßengüterverkehrsunternehmer der Mitgliedstaaten der Eurasischen Wirtschaftsunion am Rande des Internationalen Transport- und Logistikforums.

Andrej Gladki wies darauf hin, dass die Tätigkeit internationaler Straßengüterverkehrsunternehmer in den letzten Jahren unter recht schwierigen Bedingungen stattfindet. Daher sei die Zusammenarbeit zwischen den Verkehrsbehörden der EAWU-Staaten bei der Lösung aktueller Fragen von großer Bedeutung. Statistisch gesehen entfallen etwa 80 Prozent des Transportvolumens auf die Verkehre zwischen Belarus und Russland. Aktiv entwickelt werden die südliche und östliche Richtung (nach China, in die Türkei, nach Usbekistan, Kasachstan, Georgien und einige andere Länder) unter Nutzung des Mechanismus der Multimodalität.

Als mögliche Wachstumspunkte sehen die Verkehrsunternehmer die Routen in Richtung China. „Wir arbeiten recht intensiv mit chinesischen Partnern zusammen, trotz einiger Beschränkungen im Zusammenhang mit dem Genehmigungssystem und der Durchlassfähigkeit der Straßengrenzübergänge an der chinesischen Grenze zu den Nachbarländern“, so Andrej Gladki.

Große Perspektiven sieht man in Belarus bei multimodalen Transporten, auch in die Länder des weiten Bogens. Die Kombination verschiedener Verkehrsträger ermöglicht es, Ströme schnell umzuleiten, die Rhythmus der Güterlieferungen selbst unter externen Erschütterungen aufrechtzuerhalten, die Last zu verteilen und Engpässe sowie Problemabschnitte zu vermeiden.

„Seit Oktober 2025 haben belarussische und EAWU-Verkehrsunternehmer die praktische Möglichkeit, Kabotageverkehr auf dem Territorium der Russischen Föderation durchzuführen. Das ist ein großer Schritt nach vorn“, betonte Andrej Gladki.

Zu den aktuellen Aufgaben der Branche zählte er die Erneuerung des Fahrzeugparks, die digitale Transformation und den Ausbau der Infrastruktur entlang der Transitrouten.

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