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Belneftechim: Fehlender Ausgleich wegen Steuermanövers in Russland beeinflusst Kraftstoffpreise

Wirtschaft 06.12.2018 | 13:32
Archivfoto
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MINSK, 6. Dezember (BelTA) – Der fehlende Ausgleich wegen des Steuermanövers in Russland wird einen Einfluss auf Kraftstoffpreise ausüben. Das sagte die Vizevorsitzende des Ölkonzerns „Belneftechim“, Swetlana Gurina, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur BelTA.

Ihr zufolge sei die wöchentliche Erhöhung des Preises um 1 Kopeke eine Gelegenheit für den Verbraucher, den Einzelhandelspreis für Kraftstoff unter den Bedingungen der nächsten Etappe des Steuermanövers an das wirtschaftlich notwendige Niveau weniger schmerzhaft heranzuführen.

Swetlana Gurina wies darauf hin, dass jetzt der Treibstoff in Belarus um ein Vielfaches billiger als in den meisten Nachbarländern sei. Der Überschuss liege nur über dem russischen Einzelhandel und bleibe unbedeutend - bis zu 7%. „Aber ohne Kompensation müssen die belarussischen Raffinerien den Preisunterschied zum russischen Markt erhöhen, wo die Treibstoffkosten auf Kosten der Haushaltszuschüsse niedrig bleiben“, bemerkte sie.

Änderungen der Kraftstoffpreise auf dem belarussischen Markt werden vom Preis des gekauften Öls, vom Wechselkurs des belarussischen Rubels sowie von der Steuerkomponente abhängen, die derzeit etwa ein Drittel des Kraftstoffpreises ausmacht.

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