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Chinesische Unternehmen interessieren sich für Investitionen in belarussischen Landwirtschaftssektor

Wirtschaft 12.01.2018 | 11:26

MINSK, 12. Januar (BelTA) - Chinesische Unternehmen interessieren sich für Investitionen in den belarussischen Landwirtschaftssektor. Das erklärte der belarussische Außenminister Wladimir Makej im Interview mit der Nachrichtenagentur Xinhua.

„Wir müssen die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Betrieben und Unternehmen ausbauen. Wir erzielten positive Resultate, indem wir alle Formalitäten bei den Exporten des belarussischen Rindfleisches nach China regelten. Das Zertifizierungsverfahren einiger unserer Milchbetriebe nähert sich seinem Ende. Sie nehmen Lieferungen nach China vor. Unsere Betriebe bekommen bald Zertfikate für die Geflügelfleisch-Exporte in die Volksrepublik China ausgestellt“, betonte der Außenminister.

Er fügte hinzu, dass einige chinesische Unternehmen in den belarussischen Landwirtschaftssektor mit dem Ziel anlegen wollen, erworbene Landwirtschaftserzeugnisse nach China zu exportieren. „Wir müssen zurzeit vom einfachen Handel, Warenaustausch zur Kooperation im Kredit- und Investitionsbereich übergehen“. Wladimir Makej sei sicher, dass Belarus und China bald große Resultate erzielen würden.

Der Außenminister plädiert auch für eine aktivere Entwicklung der regionalen Kooperation. „Jede chinesische Provinz lässt sich seinem Potential nach mit mittleren und sogar großen europäischen Staaten vergleichen. Wir schenken eine große Aufmerksamkeit dem Ausbau der regionalen Zusammenarbeit. Nach der Anzahl der gegenseitigen Besuche gleicht unsere Kooperation mit China der Zusammenarbeit mit Russland, das in der Nähe liegt und unser wichtigster politischer und handelswirtschaftlicher Partner ist. Diese Tatsache spricht für sich selbst“, sagte er.

Wladimir Makej hob hervor, dass sich Belarus und China ständig um den Ausbau der Kooperation bemühen müssen. „Von unserem Standpunkt aus müssen enge politische Kontakte gepflegt werden. Die Beziehungen zwischen Staatschefs dienen als gutes Beispiel für Staatsverwaltungsorgane unserer Staaten. Deshalb müssen wir Kooperation in Politik unterstützen. Das betrifft nicht nur Staatschefs, verschiedene Ministerien und Behörden, sondern auch Geschäftsgemeinschaften sowie Zusammenarbeit im humanitären Bereich, zwischen Studenten und Touristen“, betonte der Außenminister.

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