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Cui Qiming: China will seinen Markt für Belarus noch mehr öffnen

Wirtschaft 11.06.2019 | 19:09
Während des Treffens
Während des Treffens

MINSK, 11. Juni (BelTA) - China will seinen Markt für Belarus noch mehr öffnen. Das erklärte der Botschafter Chinas in Belarus, Cui Qiming, bei der Veranstaltung, die sich den chinesisch-amerikanischen Beziehungen gewidmet wurde.

„Belarus entwickelt aktiv die exportorientierte Wirtschaft, fördert den Aufbau einer globalen offenen Wirtschaft und trägt zum freien Handel bei. Der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, betonte während des Zweiten Forums für internationale Zusammenarbeit „Gürtel und Straße“ in Beijing, dass Belarus, durch das Waren vom Osten zum Westen und vom Norden zum Süden befördert werden, wie kein anderes Land an einem gerechten, gleichberechtigten und transparenten internationalen Handel interessiert ist. Moderne Technologien machen die Welt kompakter. Wenn wir unsere Wirtschaftskooperation ausbauen, einen mächtigen Impuls der Wirtschaftsentwicklung verleihen wollen, so müssen wir alle Barrieren abschaffen“, sagte der Botschafter.

Er versicherte, dass China als größter Verbrauchermarkt seine Türen für andere Staaten, Belarus einschließlich weiter ausmacht und den Handel diversifiziert. „China will die Zusammenarbeit mit Belarus vertiefen, gemeinsam solche Probleme im Bereich der globalen Verwaltung wie Überwindung von Unilateralismus (Unterstützung einseitiger Handlungen) und Handelsprotektionismus meistern, multilateralen Handel schützen“, erklärte Cui Qiming.

Der Chef der diplomatischen Mission ging auf die Handelsbeziehungen zwischen China und den USA ein: „Die internationale Gemeinschaft beunruhigt sich sehr über chinesisch-amerikanische Reibungen in Handel und Wirtschaft. Die Regierung Chinas hat am 2. Juni ein Weißes Buch unter dem Namen „Position Chinas über chinesisch-amerikanische Konsultationen in Handel und Wirtschaft“ veröffentlicht, in dem China seinen festen Wunsch hervorbringt, sich an das Prinzip gleichberechtigter, gegenseitig vorteilhafter und gewissenhafter Beratungen zu halten“. Cui Qiming stellte fest, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Zollgebühren für China, die Europäische Union, Japan, Mexiko und andere Handelspartner einführen und somit einen Handelskrieg für die ganze Welt entfachen. Seit März 2018 haben China und die USA 11 Runden der handelswirtschaftlichen Konsultationen durchgeführt, während deren die Vereinigten Staaten von Amerika extrem hohe Preise verlangten, ihre Versprechen brachen, erklärte der Botschafter.

Der Dekan der Fakultät für internationale Beziehungen der Belarussischen Staatlichen Universität, Wiktor Schadurski, unterstrich die Wichtigkeit der Lösung von entstandenen Problemen durch Dialog und Verhandlungen. Der Professor hält die Lage für gefährlich. „Die Welt ist viel größer, als die USA. Die Geschichte zeigt, dass kein Staat vorherrschen darf. Sobald ein Staat den Wunsch zeigt, zu dominieren, vereinigen sich die anderen Länder. Eine wichtige Bedeutung hat die Stimme jeden sogar kleinen Staates“, sagte der Professor.

Die Experten machten darauf aufmerksam, dass China seine legitimen Rechte und Interessen verteidigen kann und Handelsgebühren zur Lösung von Problemen nicht beitragen und ein Handelskrieg nur Schaden mitbringt. Der Leiter der Informations- und Analyseabteilung des Landesweiten Konfuzius-Instituts für Sinologie an der Belarussischen Staatlichen Universität, Andrej Wolowik, charakterisierte die Lage als „Gewaltanwendung wegen Hilflosigkeit“. Er wies darauf hin, dass das Ansehen des multilateralen Handelssystems gemindert, globale Produktionskette zerstört wird.

Vorsitzende der Belarussischen Gesellschaft für Freundschaft und Kulturbeziehungen mit ausländischen Staaten, Nina Iwanowa, ist überzeugt, dass die Lage früher oder später friedlich geregelt wird. Man muss sich sehr um eine friedliche Beilegung von Konflikten bemühen.

Die Experten schlussfolgerten, dass die Wirtschaftsglobalisierung von öffentlicher Produktion diktiert wird und unvermeidliches Resultat des wissenschaftlichen Fortschritts, unüberwindbare Tendenz des Zeitalters ist. Die Teilnehmer setzten sich für vernünftige und adäquate Entscheidungen mit der Berücksichtigung von Interessen aller Staaten ein, das heißt auf gegenseitig vorteilhafter Grundlage. Dabei wurde hervorgehoben, dass die Umsetzung der Initiative „Gürtel und Straße“ Gewinne für alle Teilnehmer vorsieht.

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