MINSK, 2. September (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat eine Reihe von Anweisungen zur Festigung der neuen Vereinbarungen mit Russland gegeben. Dies erklärte Ministerpräsident Alexander Turtschin gegenüber Journalisten nach seinem Bericht vor dem Staatschef.
Wie der Ministerpräsident feststellte, stand die vergangene Woche im Zeichen der belarussisch-russischen Agenda. Alexander Lukaschenko traf sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, dem russischen Ministerpräsidenten Michail Mischustin und dem ersten stellvertretenden russischen Ministerpräsidenten Denis Manturow. Alexander Turtschin seinerseits führte Gespräche in Sankt Petersburg mit dem Vorstandsvorsitzenden der PAO "Gazprom", Alexei Miller, und in Minsk mit Denis Manturow.
"Im Wesentlichen haben die Staatschefs die Vereinbarungen bestätigt, die von den Regierungen von Belarus und Russland erzielt wurden. Die Agenda war sehr umfangreich – das betraf die Zusammenarbeit im Energiebereich, Fragen der industriellen Kooperation, die Umsetzung gemeinsamer Integrationsprojekte und Fragen der Zusammenarbeit in der Landwirtschaft. Der Präsident gab eine Reihe konkreter Anweisungen zur Finalisierung und Festigung der Vereinbarungen sowie zur weiteren Zusammenarbeit", sagte der Ministerpräsident.
In Minsk findet am 1. Oktober eine Sitzung des Ministerrates des Unionsstaates statt, auf deren Tagesordnung eine breite Liste von Fragen der bilateralen Zusammenarbeit stehen wird. "Das ist tägliche Arbeit, die kontinuierlich läuft, es tauchen neue Fragen auf, die wir lösen", so Alexander Turtschin.
"Insgesamt würde ich den derzeitigen Stand der belarussisch-russischen Beziehungen als sehr positiv bezeichnen. Praktisch in allen Fragen konnten wir uns einigen. Ich denke, dass diese Vereinbarungen mittelfristig gefestigt werden und wir sie erfolgreich umsetzen werden", resümierte der belarussische Regierungschef.
