MINSK, 5. August (BelTA) – Der von der Belarussischen Universellen Warenbörse (BUWB) entwickelte elektronische Warenkatalog wurde dem Minister für Antimonopolregulierung und Handel, Artur Karpowitsch, und dem stellvertretenden Minister für Antimonopolregulierung und Handel, Oleg Dikun, präsentiert. Das teilte der Pressedienst der BUWB mit.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden die wichtigsten funktionalen Merkmale und Vorteile der Softwarelösung demonstriert, wie die nahtlose Integration mit nationalen und internationalen Warenklassifikatoren, die hohe Detaillierung der Warenbeschreibung, die globale Suche, integrierte "intelligente Filter" und die Mehrsprachigkeitsunterstützung.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Analysemöglichkeiten des Katalogs gelegt. Die formalisierte Darstellung von Wareninformationen minimiert nicht nur den menschlichen Faktor, sondern ermöglicht auch die Erhebung und Verarbeitung von Daten über Kauf- und Verkaufsgeschäfte, die mit Hilfe des Katalogs abgeschlossen wurden, für die spätere Auswertung. Auf diese Weise können Preisdynamiken, die Struktur von Angebot und Nachfrage sowie die Absatzmengen effektiv analysiert werden.
Der Leiter des Ministeriums für Antimonopolregulierung und Handel bewertete die Entwicklung der BUWB und ihre Rolle im Kontext der digitalen Transformation des Handelssektors sehr positiv und hob das erhebliche Potenzial für den Einsatz des Katalogs auf nationaler Ebene hervor. "Er kann als einheitliches landesweites System für Beschaffungen und zur Vermarktung belarussischer Produkte im In- und Ausland genutzt werden", so Artur Karpowitsch.
Der Vorstandsvorsitzende der BUWB, Alexander Osmolowski, bestätigte die Bereitschaft der Börse, mit allen Interessierten an der Nutzung des Katalogs zusammenzuarbeiten und die Arbeit an seiner Befüllung fortzusetzen. "Der Katalog enthält fast 1,2 Millionen einzigartige Warenpositionen, und wöchentlich fügen wir etwa 20.000 neue hinzu. Dazu trägt die enge Zusammenarbeit mit belarussischen Unternehmen bei, die uns die gesamte Palette ihrer Produkte zur Digitalisierung zur Verfügung stellen. Die in den Katalog aufgenommenen Waren inländischer Produktion lassen sich buchstäblich mit einem Klick finden, indem der entsprechende Filter angewendet wird. Das ist ebenfalls eine der Besonderheiten der Plattform", erklärte er.
Die OAO "Belarussische Universelle Warenbörse" wurde 2004 gegründet. Die ersten Handelsgeschäfte fanden im Juni 2005 statt. Die BUWB ist eine der größten Warenbörsen in Osteuropa. Ihre Hauptaufgabe ist die Förderung belarussischer Unternehmen beim Export von Produkten und die Unterstützung ausländischer Unternehmen beim Markteintritt in Belarus. An der Börse werden Metall-, Holz-, Agrarerzeugnisse sowie Industrie- und Konsumgüter einer breiten Palette gehandelt.
