MINSK, 2. September (BelTA) – Die Investitionstätigkeit der Industrieunternehmen bleibt auf hohem Niveau. Dies belegen die Ergebnisse einer Konjunkturbefragung, die vom Wirtschaftsforschungsinstitut des Wirtschaftsministeriums im August dieses Jahres durchgeführt wurde. Das teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.
Laut der Studie sind die wichtigsten Verwendungsrichtungen des Kapitals die Erneuerung (74 Prozent) und der Ausbau (33 Prozent) der Produktionskapazitäten. Auch die Investitionen in Ressourcenschonung und Senkung der Arbeitskosten nehmen zu: Im August investierten 21 Prozent bzw. 18 Prozent der Unternehmen in diese Bereiche.
Die Prognose für die Investitionstätigkeit ist optimistisch. Ein Wachstum in den nächsten drei Monaten planen 19 Prozent der Unternehmensleiter, 71 Prozent erwarten eine Beibehaltung des derzeitigen Niveaus. Von einer Steigerung oder Beibehaltung der Produktionsmengen berichteten 64 Prozent der Befragten, 70 Prozent verzeichneten ein Wachstum oder eine stabile Nachfragedynamik.
Der Anteil der Antworten über einen Rückgang der Lagerbestände an Fertigprodukten stieg auf 38 Prozent. Die durchschnittliche Auftragsreichweite der Unternehmen bleibt im dritten Monat in Folge unverändert bei 2,9 Monaten.
Die Mehrheit der Befragten gab an, dass das derzeitige Beschäftigungsniveau beibehalten werde: Über einen Anstieg der Mitarbeiterzahl berichteten 12 Prozent der Befragten.
Kurzfristig rechnen die Hälfte der Top-Manager mit einer Beibehaltung der Produktionsmengen, 37 Prozent mit einem Anstieg. Eine Beibehaltung des derzeitigen Nachfrageniveaus prognostizieren 57 Prozent der Befragten, 32 Prozent erwarten einen Anstieg. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmensleiter (91 Prozent) beabsichtigt, die Mitarbeiterzahl beizubehalten oder zu erhöhen.
