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EIB stellt 90 Mio. Euro für nachhaltige Energienutzung in Belarus bereit

Wirtschaft 22.10.2019 | 13:59

MINSK, 22. Oktober (BelTA) – Belarus will bis zum Jahresende ein Kreditabkommen mit der Europäischen Investitionsbank unterzeichnen, um den Ausbau der nachhaltigen Energienutzung, ein gemeinsames Projekt mit der Weltbank, zu finanzieren. Das geht aus einer Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums hervor.

Die Delegation des belarussischen Wirtschaftsministeriums unter Leitung von Ressortminister Dmitri Krutoi nahm an der jährlichen Sitzung des IWF und der Weltbank in Washington teil. Am Rande der Sitzung führte der belarussische Minister ein Gespräch mit dem Vizepräsidenten der EIB Vazil Hudák. Im Verlauf des Treffens wurde darauf hingewiesen, dass die Europäische Investitionsbank seit dem Abschluss des Rahmenabkommens ihr Investitionsportfolio in Belarus auf 335 Millionen Euro aufgestockt hat.

„Wir wollen bis Jahresende ein weiteres Kreditabkommen in Höhe von 90 Millionen Euro unterzeichnen. Aus diesen Mittel wird das Projekt zur nachhaltigen Energienutzung finanziert, das Belarus gemeinsam mit der Weltbank umsetzt“, teilte das Ministerium mit. „Das Projekt setzt sich zum Ziel, bei der Wärmeerzeugung und Wärmelieferung mehr auf örtliche Ressourcen zu setzen als auf den importierten Erdgas, Gaskessel durch umweltfreundlichere Biomassekessel zu ersetzen, eine umfassende Wärmemodernisierung von Mehrfamilienhäusern mit schlechter Wärmedämmung in den Gebieten Grodno und Mogiljow durchzuführen.“

Im Kontext der KMU-Förderung durch die EIB in Belarus wurde die Möglichkeit für neue Kreditlinien in Erwägung gezogen. Die Europäische Investitionsbank wird den Partnerbanken OAO Belarusbank und OAO Belagroprombank eine Kreditlinie im Gesamtwert von 105 Millionen Euro eröffnen – aus diesen Mitteln werden die belarussischen Banken die Geschäftsinitiativen ihrer Kunden (kleine und mittlere Unternehmen) finanzieren. So wird das Investitionsportfolio der EIB in Belarus bis Jahresende auf über eine halbe Milliarde Euro steigen, hieß es aus dem Wirtschaftsministerium.

Auf die Dauer wurde auch die Finanzierung von Projekten erörtert, die in den Bereichen Lade-Infrastruktur, Modernisierung des Gesundheitswesens und Transitpotential angesiedelt sind. Der erste Besuch des EIB-Chefs in Belarus 2020 wurde als Option in Betracht gezogen.

Das Wirtschaftsministerium erinnerte daran, dass Belarus und die Europäische Investitionsbank in diesem Jahr zwei umfassende Kreditabkommen unterzeichnet haben. Es handelt sich um die Sanierung und Modernisierung der Autostraße М7/Е28 Minsk-Oschmjany-Grenze Litauens (Kamenny Log). Dafür hat die Bank 110 Millionen Euro zugesagt.

Das zweite Projekt („Effizient und Qualität von Kommunaldienstleistungen steigern“) wird von der Weltbank mitfinanziert und sieht Modernisierung von 25 Objekten der Wasserversorgung und Wasserabführung, Errichtung von drei regionalen Mülldeponien sowie Unterstützung der Reformen in der Kommunalwirtschaft vor. Dafür wurden Mittel in Höhe von 66 Millionen Euro zugesagt.

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