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Emissionsbanken aus Belarus und Russland beraten über Harmonisierung der Bankenaufsicht

Wirtschaft 14.10.2019 | 14:30
Sergej Kaletschiz
Sergej Kaletschiz

MINSK, 14. Oktober (BelTA) – Die russische und belarussische Zentralbanken beraten über die Harmonisierung und nicht über die Unifikation von Ansätzen zur Bankenaufsicht. Das sagte der Vorstandsvorsitzende der Nationalbank von Belarus, Sergej Kaletschiz, auf die Frage nach der Vorbereitung der Integrationsdokumente im Unionsstaat.

„Einige Themen liegen klar auf der Hand. Zum Beispiel die Harmonisierung von Ansätzen für monetäre Politik und Bankenaufsicht. Das heißt zum Beispiel: wenn eine belarussische Bank auf den russischen Markt kommen oder wenn ein Investor aus Russland eine Bank in Belarus schaffen will, muss darüber ein Einvernehmen herrschen. Die Forderungen sind auf beiden Seiten aufeinander abgestimmt. Sie sind nicht einheitlich und nicht gleich, aber ähnlich. Sie schaffen günstige Handlungsräume für Banken und Unternehmen“, betonte Kaletschiz.

Eine interinstitutionelle Gruppe aus belarussischen und russischen Experten befasst sich mit den Fragen, die es erlauben, eine Integration von Staaten mit gleichen Wirtschaftsbedingungen für Unternehmen, Banken und physische Personen zu gewährleisten.

„Wenn wir zum Beispiel die Fragen der Bankenaufsicht harmonisieren wollen oder irgendwelche Forderungen an die Banken, dann müssen wir einen Aktionsplan erarbeiten. Jeder Staat muss wissen, welchen Weg er zu gehen hat, welche Gesetze er korrigieren soll, um ähnliche Prinzipien zu erreichen. Ich betone es nachdrücklich: uns geht es nicht um die Unifikation, sondern um Angleichung“, fügte der Vorstandsvorsitzende der Bank.

Ein gemeinsamer Aktionsplan von Zentralbanken im Rahmen der Integration Belarus-Russland soll gemeinsam mit anderen Integrationsdokumenten auf den Tisch gelegt werden, so Kaletschiz. „Unsere Banken agieren sowieso im Kontext dieses Plans. Von harmonisierten Ansätzen werden unsere Wirtschaften nur profitieren. Eine offizielle Bestätigung wird dann erfolgen, wenn unsere Staaten in allen Bereichen solche Pläne haben werden“, führte er aus.

Wie berichtet haben die Regierungschefs von Belarus und Russland Anfang Oktober einen Aktionsplan für Integration im Unionsstaat und eine Liste von Fahrplänen abgestimmt. Im Moment sind 31 Fahrpläne für Integration in Arbeit.

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