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„Eurasische Woche“ behandelt Barrieren auf dem EAWU-Binnenmarkt und ihre Beseitigung

Wirtschaft 10.09.2019 | 16:17

MOSKAU, 10. September (BelTA) – Die bestehenden Barrieren in der Eurasischen Wirtschaftsunion und ihre Beseitigung werden die Tagesordnung des 4. Internationalen Ausstellungsforums „Eurasische Woche 2019“ bestimmen. Das Forum findet vom 25. bis zum 27. September in Bischkek statt, teilte ein Pressesprecher der Eurasischen Wirtschaftskommission (EAWK) mit.

Für den 26. September ist die Paneldiskussion zum Thema „Binnenmarkt der EAWU – Mythen und Realien“ geplant. Sie wird von der EAWK-Ministerin für Binnenmärkte, Informatisierung und IKT, Karine Minasjan, moderiert. „Für einen freien Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital im EAWU-Raum muss es keine Barrieren geben. Viele EAWU-Staaten stellen jedoch bestimmte Einschränkungen auf ihren Binnengrenzen, was gegen den EAWU-Gründungsvertrag verstößt“, hieß es aus der EAWK. „Im Verlauf des Forums und der anschließenden Paneldiskussionen wird die aktuelle Situation auf dem EAWU-Binnenmarkt analysiert, vor allem mit Blick auf das Vertrauen als Faktor für einen effektiven Binnenmarkt ohne Hindernisse und als Garantie für einen freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Personen und Kapital.“

Experten und Vertreter der Eurasischen Wirtschaftskommission, staatliche Entscheidungsträger und Zuständige für die wirtschaftliche Integration werden sich gemeinsam mit den Vertretern der Wirtschaft an einen Tisch setzen und über die Hindernisse auf dem EAWU-Binnenmarkt und über die Möglichkeiten für ihre Beseitigung beraten. Diskutiert wird darüber hinaus die Digitalisierung und ihr Einfluss auf den Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Personen in der EAWU.

„Ein einheitlicher und barrierefreier Waren-, Dienstleitungs-, Kapital- und Arbeitsmarkt ohne Ausnahmen und Einschränkungen ist nur durch eine transparente digitale Transformation von Wirtschaft und Staatskontrolle möglich“, glaubt Minasjan. „Davon, wie schnell dieser Wandel stattfindet, wird die Konkurrenzfähigkeit der EAWU langfristig abhängen. Wir müssen bestimmte Strategien für diesen digitalen Wandel erarbeiten.“

Zur Paneldiskussion wurden die Vizewirtschaftsministerin der Republik Belarus, Jelena Perminowa, der stellvertretende Wirtschaftsminister Armeniens, Waros Simonjan, die Vizeministerin für Handel und Integration Kasachstans, Shanel Kuschukowa, der Sondervertreter der kirgisischen Regierung für EAWU, Almas Sazbakow, der stellvertretende Minister für wirtschaftliche Entwicklung Russlands, Michail Babitsch, eingeladen.

Die Eurasische Woche ist ein jährliches Forum, das durch die EAWU und die Eurasische Wirtschaftskommission gefördert wird. In diesem Jahr wird die Bilanz der 5 Jahre des EAWU-Vertrags gezogen. Zum Forum reisen rund 2 000 Menschen an.

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