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Export von Belneftechim sank um $800 Mio. wegen Qualitätsminderung des Erdöls

Wirtschaft 22.07.2019 | 17:47
Archivfoto
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MINSK, 22. Juli (BelTA) – Der Export des Ölkonzerns „Belneftechim“ ist um $800 Mio. im Vergleich zum Vorjahr wegen der Qualitätsminderung des Erdöls gesunken. Das sagte der belarussische Wirtschaftsminister, Dmitri Krutoi, in einem TV-Interview bei Belarus 1, wie die Nachrichtenagentur BelTA bekanntgab.

„Aufgrund des objektiven Faktors - schmutziges Öl - mussten wir unser eigenes Öl, das wir gewinnen, teilweise in unseren Raffinerien verarbeiten. Und es gab gewisse Einschränkungen für die Lieferungen. Der Export verringerte sich um $800 Mio. zum Jahr 2018“, sagte Dmitri Krutoi.

Wie bereits berichtet, kündigte das staatliche Ölunternehmen Belneftechim am 19. April an, dass sich die Qualität des russischen Urals-Öls in der Pipeline der OAO „Gomeltransneft Drushba“ drastisch verschlechtert hat. Der Gehalt an Organochlorverbindungen im Öl hat die Grenzwerte um ein Dutzend Mal überschritten. Die beiden Ölraffinerien – Mosyr und OAO „Naftan“ – mussten ihre Auslastung reduzieren und Verluste hinnehmen. Nach dem Zwischenfall transportierte Russland ab 2. Mai sauberes Öl über die Drushba-Pipeline.

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