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22 Januar 2026, 14:18

Finanzielle Stabilität, begründete Haushaltsausgaben. Tatarinowitsch über seine Aufgaben als Finanzminister

MINSK, 22. Januar (BelTA) – Finanzminister Wladislaw Tatarinowitsch, der am 22. Januar vom Staatsoberhaupt auf diesen Posten berufen wurde, berichtete Journalisten, welche vorrangigen Aufgaben ihn in seiner neuen Position erwarten.

Der Minister wies darauf hin, dass ihm die Arbeit im Finanzministerium gut vertraut sei, allerdings auf einer etwas anderen Ebene. Nun müsse er sich weniger mit konkreten Fragen zu einzelnen Bereichen befassen, sondern vielmehr mit allgemeineren, konzeptionellen Themen.

„Die erste Aufgabe, die mir vom Staatsoberhaupt gestellt wurde, besteht darin, die Arbeit des Teams so zu organisieren, dass einheitliche Ansätze bei der Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans eingehalten werden. Dabei spielt es keine Rolle, auf welcher Ebene dies geschieht – auf republikanischer, regionaler oder lokaler Ebene. Die Aufgabe besteht darin, das Team auf diese kontinuierliche, tägliche Arbeit zur Aufrechterhaltung der finanziellen Stabilität im Land vorzubereiten“, sagte Wladislaw Tatariowitsch.

„Die zweite, ebenso wichtige Aufgabe ist die Gewährleistung einer effizienten und vor allem sinnvollen Verwendung der Haushaltsmittel“, fuhr er fort. 

Natürlich ist die staatliche Finanzierung für viele Zwecke und wichtige Projekte notwendig. In diesem Zusammenhang muss jedoch eine wichtige Anforderung berücksichtigt werden. „Für jeden investierten Rubel aus dem Haushalt muss es eine Rendite in Form von entsprechenden Vermögenswerten und Ergebnissen geben, und es ist wünschenswert, dass dieser Rubel aus dem Haushalt durch ein konkretes Ergebnis kapitalisiert wird, das jeder unserer Bürger spürt“, betonte der Minister.

Er wies darauf hin, dass ein erheblicher Teil der erforderlichen Arbeit bereits geleistet wurde – die republikanischen und lokalen Haushalte für dieses Jahr wurden verabschiedet, Änderungen an der Steuergesetzgebung wurden vorgenommen. „Alle Entscheidungen sind getroffen, und es wird aktiv an ihrer Umsetzung gearbeitet. Es ist notwendig, sich systematisch in diese Arbeit einzubringen und weiter darüber nachzudenken, wo wir die Planung und Finanzierung bereits konkreter Ausgaben verbessern können", präzisierte der Finanzminister.

„Denn zu viel Geld gibt es nie. Was finanziert werden muss, wird natürlich auch finanziert werden. Wenn irgendwo finanzielle Mittel frei werden, werden wir sie auf die vorrangigsten Bereiche konzentrieren. Und diese Arbeit wird sowohl auf der Ebene der zentralen Verwaltung des Finanzministeriums als auch auf der Ebene der lokalen Finanzbehörden durchgeführt werden“, fügte er hinzu.

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