MINSK, 20. Dezember (BelTA) - Die Unternehmen des Hightech-Parks (HTP) haben ihre Aktivitäten im Inlandsmarkt ausgeweitet. Dies teilte Kommunikations- und Informatisierungsminister Kirill Salesski in einem Interview mit dem Fernsehsender „Erster Informationskanal“ nach einer Sitzung der Allbelarussischen Volksversammlung (AVV) mit.
„Das fünfjährige Programm setzt einen starken Schwerpunkt auf die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere IT-Unternehmen erweitern schrittweise ihre Aktivitäten im Inland. Während der Anteil der im Hightech-Park ansässigen Firmen am Inlandsmarkt vor fünf Jahren etwa 5–10 % betrug, liegt er heute bereits bei rund 30 % ihres Gesamtgeschäfts. Damit unsere IT-Unternehmen erfolgreich sein können, benötigen sie Auftraggeber, wie die Regierung, staatliche Behörden und das Ministerium für Kommunikation und Informationstechnologie. In den kommenden fünf Jahren werden wir uns darauf konzentrieren, diese Aufgaben mit der Entwicklung von Systemen, Anwendungen und Plattformen zu verknüpfen, die das Leben für Bürger und Unternehmen erleichtern. Viele Regierungsbehörden haben bereits eigene Informationssysteme geschaffen, und die abteilungsübergreifende Integration sowie die Einführung bestimmter Integrationsplattformen ermöglichen es uns, verschiedene Projekte zum Nutzen aller umzusetzen. Diesen Weg werden wir in den nächsten fünf Jahren verfolgen“, erklärte Kirill Salesski.
Laut ihm sind die Anforderungen an jedes Informationssystem individuell und hängen von dessen Standort und den zugrunde liegenden Prinzipien ab, zum Beispiel, ob die Daten zentral gespeichert oder dezentral auf verschiedene Knoten verteilt werden. „Das wichtigste Prinzip ist, dass sensible Staatsdaten und persönliche Daten unserer Bürger nicht auf Server im Ausland gespeichert werden dürfen. Aus diesem Grund werden wir in kritischen Bereichen unsere eigene Infrastruktur schaffen und Systeme auf unserem eigenen Territorium implementieren“, erklärte der Minister.
Das zentrale Gesundheitsinformationssystem befindet sich laut dem Kommunikationsminister derzeit in der Pilotphase und soll bald in Betrieb gehen. „Die Implementierung des Systems wird beispielsweise den Zugang zu medizinischen Einrichtungen vereinfachen. Diesen Weg werden wir auch in anderen Bereichen beschreiten“, betonte Kirill Salesski.
Belarus orientiert sich an internationalen Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung. „Wir müssen erkennen, welche Ansätze für unser Land anwendbar sind und welche nicht praktikabel sind. Wir arbeiten eng mit unseren Kollegen aus Russland und China zusammen und analysieren auch die Erfahrungen anderer Staaten. Ich bin überzeugt, dass wir durch die Bewertung dieser Erfahrungen effektive Systeme entwickeln können, die mit möglichst effizienten öffentlichen Investitionen realisiert werden“, erklärte der Minister. „Was die künstliche Intelligenz angeht, sollten wir sie dort einsetzen, wo sie die Entscheidungsfindung unterstützen kann, etwa in der Medizin. Natürlich sollte KI nicht die endgültige Entscheidung treffen. Aber ein solcher Assistent, der große Datenmengen verarbeiten, nichts übersehen und jedes Detail berücksichtigen kann, wird den Ärzten zweifellos helfen, präzisere und fundiertere Entscheidungen zum Wohle der Patienten zu treffen.“
„Das fünfjährige Programm setzt einen starken Schwerpunkt auf die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere IT-Unternehmen erweitern schrittweise ihre Aktivitäten im Inland. Während der Anteil der im Hightech-Park ansässigen Firmen am Inlandsmarkt vor fünf Jahren etwa 5–10 % betrug, liegt er heute bereits bei rund 30 % ihres Gesamtgeschäfts. Damit unsere IT-Unternehmen erfolgreich sein können, benötigen sie Auftraggeber, wie die Regierung, staatliche Behörden und das Ministerium für Kommunikation und Informationstechnologie. In den kommenden fünf Jahren werden wir uns darauf konzentrieren, diese Aufgaben mit der Entwicklung von Systemen, Anwendungen und Plattformen zu verknüpfen, die das Leben für Bürger und Unternehmen erleichtern. Viele Regierungsbehörden haben bereits eigene Informationssysteme geschaffen, und die abteilungsübergreifende Integration sowie die Einführung bestimmter Integrationsplattformen ermöglichen es uns, verschiedene Projekte zum Nutzen aller umzusetzen. Diesen Weg werden wir in den nächsten fünf Jahren verfolgen“, erklärte Kirill Salesski.
Laut ihm sind die Anforderungen an jedes Informationssystem individuell und hängen von dessen Standort und den zugrunde liegenden Prinzipien ab, zum Beispiel, ob die Daten zentral gespeichert oder dezentral auf verschiedene Knoten verteilt werden. „Das wichtigste Prinzip ist, dass sensible Staatsdaten und persönliche Daten unserer Bürger nicht auf Server im Ausland gespeichert werden dürfen. Aus diesem Grund werden wir in kritischen Bereichen unsere eigene Infrastruktur schaffen und Systeme auf unserem eigenen Territorium implementieren“, erklärte der Minister.
Das zentrale Gesundheitsinformationssystem befindet sich laut dem Kommunikationsminister derzeit in der Pilotphase und soll bald in Betrieb gehen. „Die Implementierung des Systems wird beispielsweise den Zugang zu medizinischen Einrichtungen vereinfachen. Diesen Weg werden wir auch in anderen Bereichen beschreiten“, betonte Kirill Salesski.
Belarus orientiert sich an internationalen Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung. „Wir müssen erkennen, welche Ansätze für unser Land anwendbar sind und welche nicht praktikabel sind. Wir arbeiten eng mit unseren Kollegen aus Russland und China zusammen und analysieren auch die Erfahrungen anderer Staaten. Ich bin überzeugt, dass wir durch die Bewertung dieser Erfahrungen effektive Systeme entwickeln können, die mit möglichst effizienten öffentlichen Investitionen realisiert werden“, erklärte der Minister. „Was die künstliche Intelligenz angeht, sollten wir sie dort einsetzen, wo sie die Entscheidungsfindung unterstützen kann, etwa in der Medizin. Natürlich sollte KI nicht die endgültige Entscheidung treffen. Aber ein solcher Assistent, der große Datenmengen verarbeiten, nichts übersehen und jedes Detail berücksichtigen kann, wird den Ärzten zweifellos helfen, präzisere und fundiertere Entscheidungen zum Wohle der Patienten zu treffen.“
