MOSKAU, 31. März (BelTA) – Die Handelsbeziehungen zwischen Belarus und Russland basieren auf dem Ausbau der Kooperationsbeziehungen. Darauf wies der Staatssekretär des Unionsstaates Sergej Glasjew auf einer Pressekonferenz zum Tag der Einheit der Völker von Belarus und Russland hin.
„Unser wichtigster Indikator ist das Wachstum des gegenseitigen Handels, das die Verflechtung der Volkswirtschaften beider Staaten widerspiegelt. Dieser Indikator wächst stetig: Nach verschiedenen Schätzungen betrug der Zuwachs im vergangenen Jahr zwischen 3 % und 4,5 %. Dabei ist es erfreulich, dass der überwiegende Teil unseres Warenumschlags aus Zwischenprodukten besteht, das heißt, es handelt sich um Zusammenarbeit. Der gegenseitige Handel basiert heute auf dem Ausbau kooperativer Beziehungen, und dies spiegelt die Verflechtung unserer Staaten am besten wider“, sagte Sergej Glasjew.
Er stellte fest, dass das jährliche Handelsvolumen zwischen Belarus und Russland stabil über 50 Mrd. US-Dollar liegt. „Es wird weiter wachsen, laut den Prognosen, die im Obersten Staatsrat vorgestellt wurden“, fügte der Staatssekretär hinzu.
Sergej Glasjew hob auch kooperative Projekte zur Importsubstitution hervor. „Ich möchte die umfangreiche und sehr bedeutende Arbeit an 26 Projekten zur Importsubstitution hervorheben, die von den Industrieministerien in den Bereichen Mikroelektronik, Automobilbau, Hydraulik und im Maschinenbau insgesamt im Wert von über 105 Milliarden Rubel durchgeführt werden. Wir setzen unsere Arbeit fort, um den Herstellern den Zugang zu gemeinsamen Programmen und die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen zu ermöglichen. Im vergangenen Jahr wurde eine Liste von 11 staatlich geförderten Programmen vereinbart, in deren Rahmen die im Rahmen ihrer Umsetzung hergestellten Produkte unter anderem in öffentlichen Ausschreibungen nachgefragt werden“, erklärte der Staatssekretär des Unionsstaates.
