MINSK, 1. Februar (BelTA) – Zahlungen in Nationalwährungen werden zur neuen Normalität auf den Außenmärkten. Dies erklärte der Vorsitzende des Vorstands der Nationalbank, Roman Golowtschenko, in einer Sendung des Fernsehsenders „Belarus 1“.
Roman Golowtschenko merkte an, dass bei Zahlungen auf den internationalen Märkten seit langem eine natürliche Abkehr vom Dollar zu beobachten ist. „Derzeit sinkt der Anteil des Dollars an den internationalen Zahlungen nicht einmal von Jahr zu Jahr, sondern wahrscheinlich schon von Monat zu Monat. Daher gewöhnen sich die Länder langsam an diese neue Normalität der Zahlung in nationalen Währungen, in digitalen Währungen. Ich denke, dass sich dieser Trend weiter verstärken wird, insbesondere wenn die chaotische Situation in der Weltpolitik insgesamt anhält“, sagte der Leiter der Nationalbank.
Ihm zufolge hat sich Belarus an diese Prozesse angepasst, unter anderem im Handel mit der Volksrepublik China. „Unsere Zahlungsinstrumente sind heute viel vielfältiger als noch vor einigen Jahren. Das Bankensystem ist insgesamt bereit und erfüllt nicht nur alle Anforderungen, sondern auch alle Wünsche sowohl der Exporteure als auch der Importeure“, erklärte Roman Golowtschenko.
