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„Great Stone“ erhält maximale Zollpräferenzen in der EAWU

Wirtschaft 08.01.2019 | 13:27
Archivfoto
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MINSK, 8. Januar (BelTA) - Der chinesisch-belarussische Industriepark „Great Stone“ besitzt Status einer besonderen Wirtschaftszone. Dies wird vom Erlass vom 22. Dezember 2018 Nr. 490 „Über Zollregelung“ vorgesehen, der heute in Kraft getreten ist. Das teilte die Nachrichtenagentur BelTA mit Berufung auf die Seite des Wirtschaftsministeriums mit.

Dank diesem Status erhalten die Parkresidenten maximale Präferenzen laut EAWU Zollgesetzbuch sowohl in Logistik, als auch in Produktion.

Laut EAWU-Zollgesetzbuch ist die Möglichkeit der Schaffung in den Mitgliedsstaaten territorialer Wirtschaftszonen streng beschränkt: drei Zonen dürfen in Russland, zwei in Belarus, je eine in Armenien, Kasachstan, Kirgisien geschaffen werden.

„Auf solche Weise wurde der Industriepark „Great Stone“ die erste belarussische Wirtschaftszone mit besonderen Präferenzen, was seinen Status als günstigen Standort gegenüber anderen Vorzugsregimes in Belarus und in den EAWU-Staaten bekräftigte“, wurde im Wirtschaftsministerium betont.

Laut neuen Zollvorzügen dürfen nicht nur Residenten des Parks, sondern auch seine Verwaltungssubjekte Zollerklärung mit 2 Monate Aufschub seit der Einfuhr der Waren auf das Territorium der besonderen Wirtschaftszone einreichen. Dies kürzt die Zeit für den Anfang der Produktionsphase.

Residenten können in Cluster arbeiten, wenn auf dem Territorium einer Zollzone andere Residenten ohne Schaffung einzelner Zollzonnen funktionieren. Dieses Verfahren wurde in belarussischen freien (besonderen) Wirtschaftszonen nicht eingesetzt.

Residenten des Industrieparks können das Prinzip der Extraterritorialität und verschiedene Technologieketten anwenden sowie Unternehmenskontakte nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb der besonderen Wirtschaftszone aufbauen. Zu diesem Zweck sieht der Zollkodex der EAWU die Möglichkeit vor, ausländische Waren, die sich im Zollverfahren der Freizone befinden, aus der besonderen Wirtschaftszone in das übrige Gebiet der EAWU für ihren eigenen Produktions- und Technologiebedarf zu exportieren.

Das Interesse von Investoren aus verschiedenen Ländern am Industriepark „Great Stone“ ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. 2018 hat sich die Zahl der registrierten Residenten des Industrieparks fast verdoppelt (von 22 auf 41). Mögliche Investitionen in die Projekte werden auf über $1 Mrd. geschätzt.

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