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01 März 2026, 18:18

Grenznahe Bahnstrecken zwischen Belarus und Russland wiederhergestellt. Wie sieht es mit dem Flugverkehr aus? 

Archivfoto
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MINSK, 1. März (BELTA) – Der Leiter der Präsidialverwaltung von Belarus, Dmitri Krutoi, informierte im Interview mit dem Fernsehsender „Erster Informationskanal“ darüber, mit welchen russischen Städten es perspektivisch eine direkte Flugverbindung ab Belarus geben könnte.

Auf der Sitzung des Obersten Staatsrates des Unionsstaates in Moskau unterzeichneten die Präsidenten von Belarus und Russland Dokumente zur Wiederherstellung der direkten Eisenbahnverbindung zwischen Smolensk und Witebsk sowie Orscha. Werden die Verkehrsleistungen im Unionsstaat ausgeweitet? „Das Neue ist nicht einmal, dass wir faktisch wiederhergestellt haben, was bis 1991 funktionierte und in den letzten Jahren schlecht funktionierte, als die Bürger gezwungen waren umzusteigen, es keine direkte Nahverkehrsverbindung gab. Aber das wichtige Element hierbei ist, dass die Präsidenten zugestimmt haben, Geld des Unionsstaates für ein solches soziales Verkehrsprojekt zu verwenden. Und das ist ein gutes Beispiel, das es erlauben wird, dieses Vorgehen je nach Nachfrage unserer Bürger nach diesen Strecken weiter auszuweiten. Die nächsten Pilotstädte, die den Wunsch geäußert haben, daran teilzunehmen, wurden bereits bestimmt. Wir werden den Präsidenten aber zusätzlich vorschlagen, den Mechanismus der Subventionierung des Nahverkehrs auf dem Schienenweg auf direkte Flugverbindungen zwischen unseren Ländern auszuweiten“, so Dmitri Krutoi.

Er nannte perspektivische Flugrouten von Belarus nach Russland. „Es gibt zwei Städte – Wolgograd und Krasnojarsk, die sehr wichtig für die Entwicklung der wirtschaftlichen und touristischen Beziehungen sind. Derzeit laufen entsprechende Berechnungen, um dies auch auf den Luftfahrtsektor ausweiten zu können. Das wäre ein gutes Element zur Unterstützung des Exports von Verkehrsdienstleistungen insgesamt. Die Russische Föderation ist uns entgegengekommen und hat die Vorzugstarife für den Transport unserer Güter zu den Seehäfen beibehalten, das ist eine ernsthafte Unterstützung für uns. Die sogenannte Investitionskabotage wurde gestartet – das sind Transporte durch belarussische Unternehmen innerhalb Russlands im Rahmen großer Investitionsprojekte, die umgesetzt werden. Wir sehen hier einen ernsthaften Zuwachs, ein ernsthaftes Wachstum“, betonte der Leiter der Präsidialverwaltung von Belarus. 

Dmitri Krutoi hob auch die Nachfrage nach dem Unions-Roaming hervor. „Das Roaming-Instrument hat sich gut bewährt – 150 eingehende, 150 ausgehende Minuten plus 5 GB Traffic. Die Nutzung dieses Dienstes durch unsere Bürger ist faktisch um ein Vielfaches gestiegen, daher werden unsere Kommunikationsministerien natürlich weiterhin im Monitoring-Modus mit den Mobilfunkbetreibern zusammenarbeiten, um die Qualität dieser Dienste weiter zu verbessern. Vielleicht wird das Paket für Internet-Traffic oder für Sprachnachrichten erweitert – abhängig von den tatsächlichen Ergebnissen", fügte er hinzu.
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