Archivfoto
MINSK, 21. Januar (BelTA) – Innerhalb von 34 Jahren entwickeln und erweitern sich die Kontakte zwischen Belarus und China aktiv. In welchen Bereichen unsere Länder eng zusammenarbeiten, berichtete die interimistische Geschäftsträgerin der Volksrepublik China in Belarus, Sun Yanping, am 20. Januar bei Belarus 1.
Heute wird der 34. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen Belarus und China begangen. Zwischen den Ländern wird die Zusammenarbeit in allen Richtungen aktiv verstärkt. „In den 34 Jahren haben sich die chinesisch-belarussischen Beziehungen dynamisch entwickelt. Besonders in den letzten Jahren stehen die bilateralen Beziehungen unter der strategischen Führung des Vorsitzenden der Volksrepublik China Xi Jinping und des Präsidenten Alexander Lukaschenko auf dem höchsten Niveau einer allwetterfähigen und allseitig strategischen Partnerschaft. Das Jahr der Zusammenarbeit zwischen China und Belarus in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation wurde erfolgreich abgeschlossen. Herausragende Ergebnisse wurden im Bereich gemeinsamer Forschungsarbeiten, der Schaffung von Plattformen und der Einführung von Forschungsergebnissen erzielt“, betonte Sun Yanping.
Sie fügte hinzu, dass das zwischenstaatliche Abkommen der beiden Länder über Handel, Dienstleistungen und Investitionen offiziell ab 2026 in Kraft tritt. Dies werde das Potenzial der bilateralen Handels- und Investitionszusammenarbeit weiter erschließen sowie noch mehr Wohlergehen für die Unternehmen und Völker beider Länder bringen, so die interimistische Geschäftsträgerin Chinas in Belarus. „Das nächste Projekt ist das Projekt der industriellen Kooperation, das im November letzten Jahres in Peking verkündet wurde“, erzählte Sun Yanping.
Sie unterstrich, dass die chinesische Botschaft in Belarus bereits bereit ist, aktiv zu arbeiten und die Kontaktaufnahme zwischen unseren Ländern zu fördern. „Dieses Projekt gibt Unternehmen, wissenschaftlich-technischen Einrichtungen und Universitäten die Möglichkeit, in Schlüsselfragen zusammenzuarbeiten“, teilte die Sprecherin mit.
Eine dieser Fragen ist die Zusammenarbeit auch im humanitären Bereich. „Die humanitäre Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern entwickelt sich ebenfalls dynamisch. In den letzten Jahren werden die Studentenaustausche immer mehr. Derzeit studieren in Belarus etwa 12.000 chinesische Studenten. Und auch auf Einladung von Präsident Alexander Lukaschenko kamen im letzten Jahr über 100 chinesische Jugendliche in das Kinderzentrum „Subrjonok“. Ebenso fand das erste chinesisch-belarussische Jugendforum statt. In Minsk wurden Veranstaltungen „Tee für Harmonie in der Welt“ – ein fröhliches Frühlingsfest – durchgeführt. Solche Veranstaltungen ziehen viele Belarussen an“, berichtete Sun Yanping.
