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Wirtschaft
27 Juli 2022, 12:56

Industrieministerium will Lieferungen nach Afrika erhöhen

MINSK, 27. Juli (BelTA) - Die Unternehmen des Industrieministeriums wollen die Lieferungen in afrikanische Länder erhöhen. Das sagte heute vor den Journalisten belarussischer Industrieminister Pjotr Parchomtschik.

"Es gibt bereits vorläufige Arbeitsergebnisse des Industrieministeriums für sechs Monate. Wir halten eine hohe Exportquote aufrecht. Die Wachstumsrate beträgt 110,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Angesichts der Sanktionen und Handlungen unfreundlicher Länder werden die Exporte neu ausgerichtet", sagte Pjotr Parchomtschik.

Der afrikanische Markt ist ihm zufolge eine Priorität. "Es gibt positive Beispiele. Umfangreiche Maschinenlieferungen nach Simbabwe sind zustande gekommen. Das ist bereits die zweite Tranche. Haben wir im letzten Jahr 900 Maschinen ausgeliefert, sind es in diesem Jahr bereits 1.400. Dabei handelt es sich um Traktoren, Mähdrescher und andere landwirtschaftliche Geräte. Jetzt erörtern wir neue große Lieferungen in diese Region. Die Ausfuhrstruktur wird erweitert. Wir haben einen eine große Bestellung auf Lieferung von Feuerlöschgeräten erhalten", sagte der Minister.

Er stellte außerdem fest, dass es gute Voraussetzungen für Lieferungen nach Nigeria gibt. "Eine Vorserie von 63 Traktoren wird in den nächsten Tagen ausgeliefert werden. Wir diskutieren auch die Möglichkeit eines Besuchs des Landwirtschaftsministers dieses Landes zu Belarus. Wir werden die Lieferung von etwa 1.000 Traktoren besprechen", so Pjotr Parchomtschik.

Die BMZ-Produkte werden auch nach Afrika und Asien umgeleitet. "Aber es gibt bestimmte Probleme mit der Logistik, die jetzt gelöst werden", fügte der Minister hinzu.

"Wir erwarten, dass die Verluste, die wir auf den Märkten unfreundlicher Länder erleiden, dank dem afrikanischen Kontinent kompensiert werden", resümierte der Leiter des Industrieministeriums.

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