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Integration und Öltransporte waren Hauptthemen der Beratung beim Präsidenten

Wirtschaft 11.04.2019 | 16:03
Igor Petrischenko
Igor Petrischenko

MINSK, 11. April (BelTA) – Die Russland-Belarus-Beziehungen, darunter Problemfragen und Gesprächsthemen, standen im Mittelpunkt der Beratung des belarussischen Präsidenten mit dem Wirtschaftsblock der Regierung. Über die Ergebnisse dieser Beratung erzählte Vizepremier Igor Petrischenko vor Journalisten.

Die Teilnehmer der Beratung setzten sich mit den Fragen der belarussisch-russischen Integration auseinander und gingen auf die Arbeit einer entsprechenden bilateralen Gruppe ein. Lieferbeschränkungen für belarussische Produkte auf den russischen Markt, russische Exportbestimmungen für Gas und Öl (Ölmanöver) und Gasverhandlungen ab 2020 und ordentliche Reparaturarbeiten an der russischen Ölpipeline waren weitere Themen der Sitzung.

Der Staatschef wurde über einige Besonderheiten der Öltransporte über Belarus informiert. Die funktionierende Pipeline brauche wegen einer langen Betriebszeit eine zusätzliche Instandhaltungsreparatur. „Belarussische Techniker und Ingenieure waren zum Schluss gekommen, dass die Pipeline noch vor anderthalb Jahren für solche Reparaturarbeiten vorübergehend geschlossen werden musste“, erzählte Vizepremier.

Damals sei beschlossen worden, führte Petrischenko weiter fort, die russischen Partner nicht im Stich zu lassen und alle Arbeiten an der laufenden Pipeline durchzuführen. „Heute sind wir aus ökologischen Gründen und aufgrund der Forderungen der green economy gezwungen, die Öltransporte an bestimmten Pipeline-Abschnitten einzuschränken oder einzustellen, um sie zu reparieren. Unsere Techniker und Ingenieure beschäftigen sich gerade mit diesem Problem. Dieses Thema stand heute zur Diskussion“, fügte Petrischenko hinzu.

Auf die Frage, wie viel Zeit es dauern könnte, die notwendigen Reparaturen durchzuführen, sagte Vizepremier, dass die entsprechenden Schlussfolgerungen von den am Betrieb der Pipeline beteiligten Ingenieuren und Technikern gezogen werden sollten. „Je nachdem, welche Elemente, Baugruppen und Einheiten gewartet werden müssen“, sagte er. „Die Spezialisten müssen Konsultationen durchführen, um sicherzustellen, dass die Ölpipeline umweltfreundlich funktioniert und dass alle vertraglich vereinbarten Lieferungen erfolgen.“

Auf der Sitzung wurden auch die Fragen der Zusammenarbeit im Energiesektor erörtert. Die Gaspreise stehen für dieses Jahr fest, für das Jahr 2020 müssen entsprechende Vereinbarungen beginnen. Alle notwendigen Anträge sollen von einschlägigen Gruppen bis zum 30. April vorliegen“, sagte Igor Petrischenko.

Ihm zufolge wurde auch die Frage im Zusammenhang mit der Umsetzung einiger Aspekte des Steuermanövers angesprochen.

Darüber hinaus wurde über die Lieferbeschränkungen von Lebensmitteln nach Russland diskutiert, einschließlich Obst und Gemüse. Der barrierefreie Handel im einheitlichen Zollraum der EAWU wurde ebenfalls besprochen.

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